Oper Attila: 100 «Leichen» in St. Gallen spurlos verschwunden
Aktualisiert

Oper Attila100 «Leichen» in St. Gallen spurlos verschwunden

Am Theater St. Gallen macht sich Nervosität breit. Für eine Aufführung der Oper «Attila» wurden Kunststoff-Leichen bestellt. Angekommen sind sie aber noch nicht.

von
aeg

Das Theater St. Gallen vermisst für die Aufführung der Oper «Attila» an den St. Galler Festspielen 100 in Rom von einem Requisiten-Atelier angefertige Leichen aus Kunststoff. Die Lieferung aus Italien hätte am Dienstag in St. Gallen eintreffen sollen.

Das teilte das Theater St. Gallen am Mittwoch mit. Beim Zoll in Chiasso wurde die gruselige Ladung nicht abgefertigt, wie Diana von Ow, Medienbeauftragte des Theaters St. Gallen, gegenüber der SDA sagte. Der italienische Chauffeur sei telefonisch nicht erreichbar.

Die «Leichen» werden gebraucht, um das Bühnenbild auf dem Klosterplatz für die Premiere am 21. Juni herzurichten. Langsam mache sich Nervosität breit am Theater, sagte Diana von Ow. Es sei belastend, momentan nichts über den Verbleib der «Leichen» zu wissen. (aeg/sda)

Deine Meinung