11.11.2019 13:41

«League of Legends»100 Millionen Fans schauten bei der WM zu

Mehr Zuschauer als beim Superbowl in den USA: Die «League of Legends»-WM in Paris strotzte vor Superlativen. Der Pokal geht nach China.

von
tob

(Video: Wibbitz/Riot)

Die 20'000 Plätze in der Pariser Accor Hotels Arena waren binnen Minuten ausverkauft. Dort fand am Wochenende der Final der «League of Legends»-Weltmeisterschaft, der sogenannten Summoner's Cup, statt. Mit einem Preisgeld von mehreren Millionen Dollar war es einer der wichtigsten E-Sport-Events des Jahres. «Die erste WM fand noch in einem Konferenzraum statt. Jetzt füllen wir eine Arena und 100 Millionen Menschen schauen zu», sagte John Needham von Spielentwickler Riot Games zu CNN.

Das Team G2 Esports aus Berlin galt im Vorfeld der WM als klarer Favorit. So kippte es etwa das südkoreanische Team SK Telekom aus dem Rennen. Die G2-Crew hätte als erstes Team den Titel nach Europa holen können – hätte. Stattdessen gab es für sie an der WM einen Schlag ins Gesicht. Das chinesische Team FunPlus Phoenix (FXP) gewann den Final mit 3:0. Damit bleibt die Trophäe in China, nachdem 2018 das Team Invictus Gaming die «LoL»-WM gewonnen hatte.

«Wir kommen zurück»

Nach der Niederlage war den Spielern und dem Chef von G2 der Frust anzusehen. Der G2-CEO lief nach einem Interview fluchend von der Bühne. Später entschuldigte er sich auf Reddit für den emotionalen Ausraster: «Es tut mir leid, dass ich Fuck gesagt habe. Ich war den Tränen nahe, und das Fluchen war das Einzige, das mich davon abhielt», erklärte Carlos «ocelote» Rodríguez.

Der Team-Captain von G2 blickt bereits nach vorne. «Europa ist eine starke Region», sagte Rasmus «Caps» Winther. «Wir müssen an ein paar Dingen arbeiten. Aber ich weiss, dass wir wieder auf die Beine kommen werden.»

Konferenz im Eiffelturm

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