Australien: 1000 Nackte im Wasser und 300 Tüechli zu wenig
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Australien1000 Nackte im Wasser und 300 Tüechli zu wenig

Zur Feier der Wintersonnenwende stürzten sich über tausend Australier in einen eiskalten Fluss. Dumm, gab es dann nicht für alle ein trockenes Badetuch.

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Zum fünften Mal feierten am Mittwoch die Bewohner in Hobart's Sandy Bay im australischen Bundesstaat Tasmanien die Wintersonnenwende mit einem Nacktbad im eiskalten Derwent River. Bei Sonnenaufgang trafen sich 1020 mutige Schwimmer mit roten Kappen, um den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres auf der Südhalbkugel zu begrüssen.

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Bald geht es los! Über tausend Nacktbader trafen sich am 21. Juni 2017 am Ufer des Derwent River, um die Wintersonnenwende zu feiern.

Bald geht es los! Über tausend Nacktbader trafen sich am 21. Juni 2017 am Ufer des Derwent River, um die Wintersonnenwende zu feiern.

epa/Rob Blakers
Hüllenlos stürzten sie sich ins eiskalte Wasser.

Hüllenlos stürzten sie sich ins eiskalte Wasser.

epa/Rob Blakers
Einigen steht der Temperaturschock ins Gesicht geschrieben.

Einigen steht der Temperaturschock ins Gesicht geschrieben.

epa/Rob Blakers

Die Teilnehmer des sogenannten Dark Mofo Festivals müssen sich vorher einschreiben. Laut «The Guardian» hatten sich mehr als 1000 Personen angemeldet, die Organisatoren hielten also Tücher für 700 bereit, denn die Erfahrung der vergangenen Jahre hatte gezeigt, dass viele der Eingeschriebenen nicht zum Event auftauchen.

Diesmal war es anders: Es kamen tatsächlich alle, die sich registriert hatten. Für viele Nacktbader bedeutete es, dass sie keine trockenen Tücher bekamen, als sie aus dem eiskalten Wasser kamen. Die Stimmung schien aber dadurch nicht getrübt.

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