Schlieren ZH: 1000 Schwimmringe sollen Badi-Image aufmöbeln

Aktualisiert

Schlieren ZH1000 Schwimmringe sollen Badi-Image aufmöbeln

Sie stecken auf Hydranten oder Brunnen: Die Stadt Schlieren ZH hat 1000 Schwimmringe verteilt. Sie sind zum Mitnehmen gedacht und sollen den Ruf der Bio-Badi Im Moos aufpeppen.

von
fro
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In Schlieren sind in der Nacht auf Dienstag, 16. Juni 2015, 600 Hydranten mit den pinkfarbenen Schwimmringen geschmückt worden.

In Schlieren sind in der Nacht auf Dienstag, 16. Juni 2015, 600 Hydranten mit den pinkfarbenen Schwimmringen geschmückt worden.

Leser-Reporter
Auch in den Brunnen schwimmen die Ringe gemütlich vor sich hin. Im Ganzen sind es 1000 Stück.

Auch in den Brunnen schwimmen die Ringe gemütlich vor sich hin. Im Ganzen sind es 1000 Stück.

Leser-Reporter
Schwimmringe, so weit das Auge reicht. Diese Leser-Reporterin freute sich sehr über die Idee.

Schwimmringe, so weit das Auge reicht. Diese Leser-Reporterin freute sich sehr über die Idee.

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Überall auf dem Stadtgebiet von Schlieren sind seit Dienstagmorgen pinkfarbene Schwimmringe mit der Aufschrift «I love Moos» zu sehen. Sie verzieren Hydranten, Brunnen und Gärten. Verteilt wurden 1000 Stück – und zwar von der Stadt selbst. «Damit wollen wir den Kindern eine Freude machen und sie für die Badi begeistern», sagt Stadtrat Stefano Kunz (CVP).

Die Schwimmringe seien deshalb auch zum Mitnehmen gedacht. «Wer in der Stadt keinen ergattern konnte, muss nicht traurig sein», so Kunz. «Das Nichtschwimmerbecken im Freibad wurde ebenfalls mit Schwimmringen gefüllt.» Die Badi ist jedoch wegen des Regens erst am Mittwoch wieder geöffnet.

Startschwierigkeiten im ersten Jahr

Den Kindern eine Freude zu bereiten, ist aber nur der eine Grund für die Aktion. Die Stadt will damit zudem das Image des Schwimmbads Im Moos aufbessern, das seit dem Umbau vor drei Jahren biologisch funktioniert. «Es gab am Anfang Schwierigkeiten mit der Wasserqualität», sagt Kunz. «Das Problem haben wir aber in den Griff bekommen – nun läuft alles einwandfrei.»

Zum Gelingen der Aktion trugen gemäss Kunz rund 20 Freiwillige bei: «Die Schwimmringe waren nach drei Stunden aufgeblasen.» Selbstverständlich habe man dafür keine Puste, sondern einen Luftkompressor verwendet. Auch die Stadtkasse sei nicht übermässig belastet worden: Gekostet hat das Ganze etwa 1000 Franken.

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