Aktualisiert 27.10.2009 19:56

FCZ vs. FCB1067 Tage Frust und Leid für den FCZ

1067 Tage ist es her, seit der FC Zürich zum letzten Mal gegen den FC Basel gewinnen konnte. Wann besiegt der Meister seinen «FCB-Komplex»?

von
Sandro Compagno

Man schrieb den 26. November 2006. Das Hardturm-Stadion stand noch; der FCZ genoss Gastrecht bei Stadtrivale GC auf der anderen Seite der Geleise, und er gewann zum letzten Mal ein Fussball-Spiel gegen den FC Basel. Die Torschützen beim 3:2 trugen Namen wie Eudis, ­Dzemaili oder Sterjovski, die Trainer hiessen Favre und Gross.

Lang ists her. Von den zwölf Duellen seither gewann Basel deren acht, viermal wurden die Punkte geteilt. «L'espoir fait vivre, der Mensch lebt von der Hoffnung», sagt FCZ-Trainer Bernard Challandes: «Wir müssen spielen und kämpfen wie immer.» Die mentale Blockade gegen die Bebbi versuchte der Romand gestern nach dem Training im Letzigrund wegzudiskutieren. Er sprach von «erfundenen Penaltys» wie beim Cup-Aus im März (0:1) oder von «speziellen roten Karten».

Und Challandes zeigte sich beeindruckt von der FCB-Offensive, insbesondere vom Sturm-Duo Streller/Frei, das für 17 der 29 Basler Tore verantwortlich zeichnet. «Potenzial und Effizienz» bescheinigt er den beiden Jugendfreunden. «Das ist unser Problem: Wir schiessen zu wenig Tore.» Kein Wunder: Eric Hassli (2008/09: 17 Tore) ist verletzt, Almen Abdi (19 Tore) kaltgestellt. Auf Abdi angesprochen, wird der eloquente Challandes wortkarg: «Dazu sage ich nichts. Es wurde zu viel über ihn gesprochen in letzter Zeit.» Beim Einüben von Standards war der feine Techniker gestern Mittag nicht dabei: Vonlanthen, Margairaz und Djuric traten die stehenden Bälle.

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