Boot gesunken: 107 Flüchtlinge vor Lampedusa gerettet
Aktualisiert

Boot gesunken107 Flüchtlinge vor Lampedusa gerettet

Italien sieht sich erneut mit einer Welle von Bootsflüchtlingen aus Afrika konfrontiert. Nun ist wieder eines dieser Boote gesunken, 107 Personen mussten gerettet werden.

Aus Nordafrika kommen wieder vermehrt wenig seetüchtige Boote mit Flüchtlingen in europäischen Gewässern an. Italiens Küstenwache kam in der Nacht zum Dienstag einem havarierten Schlauchboot mit 107 Migranten an Bord zu Hilfe.

Die Flüchtlinge, darunter 28 Frauen und 3 Kinder, wurden in ein Auffanglager auf der italienischen Insel Lampedusa gebracht, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Migranten auf Lampedusa

Hunderte neue Flüchtlinge

Um ein zweites Flüchtlingsboot in Not, das mit 77 Menschen an Bord etwa 80 Seemeilen südlich von Lampedusa gesichtet worden war, kümmerten sich maltesische Behörden. Malta schickte einen Frachter und ein Patrouillenboot seiner Marine, um den Schiffbrüchigen zu helfen.

Flüchtlingsinvasion auf Lampedusa

Am Montag war ein Fischerboot mit 171 Migranten an der Küste der süditalienischen Region Kalabrien eingetroffen. Die Finanzpolizei hatte das Boot unter griechischer Flagge südlich von Reggio Calabria gesichtet und es bis in den Hafen der Stadt eskortiert, wie italienische Medien am Montag berichteten. (sda)

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