Aktualisiert 04.02.2004 17:21

11. AHV-Revision kommt vors Volk

Das Referendum gegen die 11. AHV-Revision ist offiziell zu Stande gekommen. Wie die Bundeskanzlei am Mittwoch mitteilte, wird am 16. Mai darüber abgestimmt.

Die 11. AHV-Revision bringt die Erhöhung des Frauen-Rentenalters auf 65 Jahre, den Rentenvorbezug ohne soziale Abfederung, einen Abbau der Witwenrente und eine verzögerte Rentenanpassung. Dagegen hat ein linkes Aktionsbündnis 152 031 gültige Unterschriften eingereicht.

Am meisten Unterschriften lieferten die Kantone Bern (32 000), Zürich (22 000) und Waadt (14 000). Ein Drittel der Unterschriften stammen aus der französischen und italienischen Schweiz.

Das Referendum war von einem breiten Aktionsbündnis aus SP, Grünen, Gewerkschaften sowie Arbeitnehmer-, Behinderten- und Rentnerorganisationen ergriffen worden. Das Bündnis hatte die 11. AHV-Revision als reine Sozialabbau-Vorlage kritisiert, die ein höheres Rentenalter für Frauen, gekürzte Witwenrenten und eine verzögerte Anpassung der Renten an Teuerung und Lohnentwicklung bringe. (sda)

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