28.12.2019 09:25

Viganello TI11 Tage nach Mord brennt es im gleichen Haus

Am 17. Dezember wurde ein Tessiner in einer Pension in Viganello tot aufgefunden. Nun brach im gleichen Haus ein Feuer aus.

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fur
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Der Schweizer M. C. (rechts) wurde tot in einem Hotelzimmer in Viganello TI entdeckt. Kurz zuvor hatte er ein Selfie auf Facebook veröffentlicht, auf dem er mit jenem Mann posierte, der verdächtigt wird, ihn getötet zu haben.

Der Schweizer M. C. (rechts) wurde tot in einem Hotelzimmer in Viganello TI entdeckt. Kurz zuvor hatte er ein Selfie auf Facebook veröffentlicht, auf dem er mit jenem Mann posierte, der verdächtigt wird, ihn getötet zu haben.

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In dieser Pension sollen das Opfer und der mutmassliche Täter gewohnt haben. Der Manager der Pension in Viganello TI sagt, dass dort auch Menschen mit sozialen Problemen untergebracht seien.

In dieser Pension sollen das Opfer und der mutmassliche Täter gewohnt haben. Der Manager der Pension in Viganello TI sagt, dass dort auch Menschen mit sozialen Problemen untergebracht seien.

tio.ch
Es komme immer wieder zu Gewalttaten.

Es komme immer wieder zu Gewalttaten.

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In der Pension La Santa di Viganello ist am frühen Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Um 6.30 Uhr ging bei der Feuerwehr die Meldung ein, dass das Haus in Brand stehe. Die ausgerückten Rettungskräfte mussten anschliessend sieben Bewohner aus dem Gebäude evakuieren. Einige von ihnen mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt werden.

Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Über die Brandursache herrscht derzeit noch Unklarheit. Ob die Bewohner in das Haus zurückkehren können, ist noch unsicher.

Die Pension geriet vor 11 Tagen in die Schlagzeilen, als ein 35-jähriger Schweizer tot in einem Zimmer aufgefunden wurde. Bereits nach dem Fund der Leiche ging die Ermittler davon aus, dass der Mann nicht eines natürlichen Todes gestorben war.

Am 18. Dezember nahm die Tessiner Kantonspolizei einen 34-jährigen Österreicher und einen 43-jährigen Schweizer fest. Die beiden Verhafteten sind in Lugano und im Mendrisiotto wohnhaft, das Opfer stammt aus der Region Bellinzona.

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