Tesla Model S 2021: 1100 PS, eckiges Jet-Lenkrad und 840 Kilometer Reichweite
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Aktualisiert

Tesla Model S 20211100 PS, eckiges Jet-Lenkrad und 840 Kilometer Reichweite

An der Börse gings diese Woche zwar bergab, aber auf der Strasse kennt Tesla nur eine Richtung – vorwärts. Und das ab Ende Jahr mit dem 322 km/h schnellen Model S Plaid.

von
Dieter Liechti

2012 läutete Tesla mit dem Model S ein neues Zeitalter der Mobilität ein. Dank dem einstigen US-Start-up wurde eine ganze Industrie elektrisiert. Nach einem Facelift 2016 für die elektrische Sportlimousine haben die Amerikaner das Model S überarbeitet. Aussen nur marginal, innen von A bis Z und unter der Haube zündet Tesla eine weitere Evolutionsstufe.

Von aussen sind dem neuen Model S Plaid die über 1000 PS nicht anzusehen.

Von aussen sind dem neuen Model S Plaid die über 1000 PS nicht anzusehen.

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Der Tesla Model S Plaid+ spurtet in weniger als 2 Sekunden auf Tempo 100.

Der Tesla Model S Plaid+ spurtet in weniger als 2 Sekunden auf Tempo 100.

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In der zweiten Reihe können sich die Kids mit Videospielen vergnügen.

In der zweiten Reihe können sich die Kids mit Videospielen vergnügen.

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Ab kommendem Herbst ist die Allrad-Basisversion als Model S Dual Motor Long Range (maximale Reichweite) verfügbar. Sie kostet mindestens 96’990 Franken und verfügt über eine Reichweite von 663 Kilometer. Den Stammtisch-Spurt auf Tempo 100 schafft der Ami in 3,2 Sekunden.

Nicht schnell genug? Ende Jahr rollen die längst angekündigten Plaid-Versionen mit jeweils drei Motoren auf die Schweizer Strassen. Statt der bisherigen Performance-Version gibt es dann das Model S Plaid mit 1020 PS und einer Reichweite von 628 Kilometern. Für den Spurt auf Tempo 100 braucht die Limousine 2,1-Sekunden. Kosten: Ab 129’990 Franken. Immer noch nicht zufrieden? Für weitere 20’000 Franken bekommt der Käufer das Model S Plaid+. Jetzt mit mit 840 Kilometern Reichweite, 320 km/h Top-Speed sowie über 1100 PS (820 kW) Leistung. Der Spurt soll in rund 1,9 Sekunden erfolgen, allerdings handelt es sich bei diesen Werten derzeit noch um die umgerechneten Daten des US-Modells. So oder so: Gegen die neue Modellgeneration ist kein Kraut gewachsen – auch der Porsche Taycan hat das Nachsehen.

Revolution im Cockpit

Währen die dezenten Änderungen am Outfit wohl nur Teslafans auffallen werden, gibts im Interieur eins auf die Augen: Zumindest in der US-Version gibts anstelle eines normalen Lenkrades ein Lenkrad im Jetstil. Auch die Lenkstockhebel fallen weg, der Fahrer bedient die Blinker über Knöpfe am Volant. Das 12,3 Zoll grosse Instrumenten-Display in der Mitte bleibt unverändert, aber im Gegensatz zum aktuellen Modell legt Tesla den 17 Zoll grossen zentralen Bildschirm quer. Zudem steht das Armaturenbrett senkrechter und verfügt über deutlich mehr Holzapplikationen.

Auch im Fond ist Spass angesagt: Ein dritter Bildschirm für die hinteren Passagiere am Ende der Mittelkonsole ist für Computer-Spiele mitsamt kabellosen Controllern vorbereitet. Zudem dürfen sich alle Insassen und Insassinnen über ein neues Soundsystem mit 22 Lautsprechern, 960 Watt und Noise-Cancelling freuen.

Was hältst du vom neuen Model S? Würdest du gerne mal Tesla fahren? Oder bist du sogar schon in einem gesessen? Erzähle es uns!

Deine Meinung

776 Kommentare
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An lorenzkaiser

31.01.2021, 00:48

was brabbeln sie,will ein Verbrenner der mich von A nach b faehrt,kein smartphone auf radern das am laden ist

LorenzKaiser

31.01.2021, 00:34

Teslas haben einen einzigen Zentralcomputer, also 1 Steuergerät. Der ganze Code ist von Tesla geschrieben. Der ID3 von VW hat dutzende Steuergeräte mit proprietärer Software von Zulieferern. Wer was von Software-Entwicklung versteht, weiss, dass der ID3 eine Totgeburt ist. Denn Tesla schafft es mit x fach mehr Leistung, weniger Verbrauch zu haben. Aus oben genannten Gründen wird VW dies mit Updates nie korrigieren können. Vor allem auch weil der ID3 viel zu viel Gewicht an Bord hat. Er wiegt als Kompaktwagen 200kg mehr als ein Tesla Mittelklassewagen.

neinnon

31.01.2021, 00:30

Nie mehr ne E Karre,hab mein Urlaub an Ladestationen der Autobahn verbracht