Ab Saison 2023 – 12 Clubs und Playoffs – kommt jetzt die Revolution in der Super League?
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Ab Saison 202312 Clubs und Playoffs – kommt jetzt die Revolution in der Super League?

Drei Saisonphasen, Playoff-Modelle und die Erhöhung auf zwölf Clubs. Ab 2023 soll sich in der Super League einiges ändern. 

von
Tobias Wedermann
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Spielt der Tabellenführer künftig in einem Playoff-Duell gegen den Zweiten um die Meisterschaft? Das sind die Pläne der Liga.

Spielt der Tabellenführer künftig in einem Playoff-Duell gegen den Zweiten um die Meisterschaft? Das sind die Pläne der Liga.

Andy Mueller/freshfocus
Diese verkündete die Liga um CEO Claudius Schaefer (r.) und Medienchef Philippe Guggisberg am Dienstag. 

Diese verkündete die Liga um CEO Claudius Schaefer (r.) und Medienchef Philippe Guggisberg am Dienstag. 

Urs Lindt/freshfocus
Damit soll mehr Spannung zurück in die Super League kommen.

Damit soll mehr Spannung zurück in die Super League kommen.

Urs Lindt/freshfocus

Darum gehts

In der Schweizer Super League könnte es schon bald zu grösseren Veränderungen kommen. Wie die Swiss Football League am Dienstagnachmittag mitteilt, spricht sich die grosse Mehrheit der Clubs für eine Erhöhung der Super League von aktuell zehn auf zwölf Clubs aus. Die Aufstockung soll auf die Saison 2023/24 hin umgesetzt werden – mit einer Übergangssaison 2022/23, in der es keinen direkten Absteiger in die Challenge League geben soll. Vorgesehen wäre einzig eine Barrage zwischen dem zehnten der Super League und dem dritten der Challenge League.

Drei neue Saisonphasen

Der zukünftige Modus der Super League ab der Saison 2023/24 wird am 20. Mai bei einer ausserordentlichen Generalversammlung in Bern vorgeschlagen. Konkret soll die Super League Saison künftig in drei Phasen unterteilt werden:

  • Phase 1: Zuerst spielen die zwölf Clubs in einer Quali-Runde ein Hin- und Rückspiel. Nach diesen 22 Runden wird die Tabelle in zwei Hälften geteilt.

  • Phase 2: Die jeweiligen sechs Clubs spielen in einer zweiten Saisonphase erneut je ein Hin- und Rückspiel innerhalb ihrer Gruppe. 

  • Phase 3: Nach diesen total 32 Runden soll es dann gleich zu mehreren Playoff-Modellen kommen. Ein Duell zwischen dem Ersten und Zweiten der Tabelle um den Meistertitel sowie ein Playoff-Modus zwischen den acht folgenden Clubs um die europäischen Plätze und einer Barrage zwischen dem Zweitletzten der Super League und dem Zweiten der Challenge League.

Der letztplatzierte Club würde nach 32 Runden direkt absteigen, der Meister der Challenge League würde direkt aufsteigen. «Die detaillierte Ausgestaltung dieser dritten Phase wird in den kommenden Wochen erfolgen», heisst es bei der Liga. Zudem müsste auch der Verbandsrat des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) noch grünes Licht für die Liga-Erhöhung auf zwölf Clubs geben. 

Diese Personen stecken hinter dem Vorschlag

Vorgeschlagen wurde die Liga-Revolution von dem Komitee der Swiss Football League. Vorsteher ist Ex-Luzern-CEO Philipp Studhalter, Vizepräsident ist YB-CEO Wanja Greuel.  Die weiteren Komitee-Mitglieder: FCB-Boss David Degen, St. Gallen-Präsident Matthias Hüppi, Servette-Chef Richard Feuz, Lugano-COO Michele Campana sowie Werner Baumgartner (Präsident SC Kriens), Marco Degennaro  (Geschäftsführer Yverdon) und der unabhängige Zürcher FDP-Politiker Urs Egger.

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