Putztipps - 12 Gewohnheiten, die dich zum Putzprofi machen
Gehörst du auch zu den Menschen, für die Putzen ein Kraftakt ist? Wir haben ein paar Tipps, um die wöchentliche Putzerei leichter zu machen.

Gehörst du auch zu den Menschen, für die Putzen ein Kraftakt ist? Wir haben ein paar Tipps, um die wöchentliche Putzerei leichter zu machen.

Anthony Shkraba / Pexels
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Neue Methode12 Gewohnheiten, die dich zum Putzprofi machen

Hast du das Gefühl, du bist immer Ewigkeiten am Putzen? Dann solltest du dir die «Clean as you go»-Methode angewöhnen.

von
Meret Steiger

Kennst du diese Menschen, deren Wohnung immer ein bisschen aussieht, als wäre der Frühlingsputz gerade erledigt worden? Es ist nicht nur super sauber, es sieht auch aufgeräumt aus und alles hat seinen Platz. Wir teilen mit dir einen Trick, mit dem auch deine Wohnung bald ständig so aussieht, als hättest du sie gerade für Gäste aufgeräumt.

Putzen ist wohl nur für die Wenigsten ein willkommener Zeitvertreib. Ziel ist also, dass du möglichst wenig Zeit bewusst damit verbringst. Am einfachsten geht das, wenn du dir angewöhnst, kleinere Putzaufgaben immer sofort zu erledigen. Die Amerikanerinnen und Amerikaner nennen diese Methode «clean as you go». Und sie ist sicherlich der einfachste Weg, deine Wohnung ständig in einem präsentablen Zustand zu halten.

Am einfachsten funktioniert diese Methode, wenn du die Mini-Putzaufgaben mit anderen Gewohnheiten verknüpfst. Hier sind 12 Beispiele, wo das besonders leicht geht.

1. Laufe niemals leer

Das ist eine alte Gastro-Weisheit und gleichzeitig der wichtigste Tipp: «Niemals leer laufen». Für deine Wohnung bedeutet das, dass du bei jedem Weg von A nach B versuchst, etwas mitzunehmen oder zu versorgen. Du gehst in die Waschküche? Nimm auch gleich noch die Kiste für den Keller mit. Du holst dir in der Küche was zu trinken? Schau dich um, ob im Wohnzimmer Abfall herumliegt, den du dann gleich wegschmeissen kannst. Du gehst in dein Schlafzimmer, um etwas zu holen? Nimm das Buch mit, das seit einer Woche ungelesen auf den Wohnzimmertisch liegt.

2. Wasche ab, während dein Essen kocht

Abwaschen, am besten schon während des Kochens: So ersparst du dir nach dem Essen zusätzliche Arbeit in der Küche.

Abwaschen, am besten schon während des Kochens: So ersparst du dir nach dem Essen zusätzliche Arbeit in der Küche.

Tina Dawson / Unsplash

Beginnen wir mit einer Angewohnheit, die eigentlich offensichtlich ist – und einen riesigen Unterschied macht. Wenn du kochst, nutze jede freie Minute, in der du nicht Gemüse rüstest oder in einer Pfanne rührst, um die bisher benutzen Kochutensilien abzuwaschen. So bleibt im besten Fall nur eine Pfanne und ein Teller, den du nach dem Essen noch abwaschen musst.

3. Wasche nicht nur dich selbst, sondern auch die Dusche

Wenn du Glastüren an deiner Dusche hast, solltest du die sowieso möglichst jedesmal abputzen, damit es keine Kalkflecken gibt. Du kannst aber die Zeit in der Dusche auch nutzen, um die Oberflächen dort zu reinigen. Und wenn du dann schon mal dabei bist, dann kannst du mit dem gleichen Lappen noch das Lavabo und andere Oberflächen im Bad abwischen.

4. Abstauben während des Telefonierens

Das Gute am Abstauben: Du brauchst nur eine Hand und nicht besonders viel Konzentration.

Das Gute am Abstauben: Du brauchst nur eine Hand und nicht besonders viel Konzentration.

Karolina Grabowska / Pexels

Beim Telefonieren müssen wir uns manchmal konzentrieren – aufwändige und eher laute Putzarbeiten gehen also schon mal nicht und auch nichts, bei dem man zwei Hände braucht. Deswegen eignet sich Abstauben besonders gut: Das kann man locker nebenbei machen und braucht auch nur eine Hand dafür. Dieser Trick eignet sich besonders dann, wenn du zu den Menschen gehörst, die beim Telefonieren eher rastlos sind.

5. Putze deine Spiegel, während deine Maske einwirkt

Während einmal in der Woche deine Gesichtsmaske einwirkt, kannst du deinen Badezimmerspiegel putzen. Oder auch gleich alle anderen Spiegel in deiner Wohnung. Am besten geht das übrigens mit Fensterreiniger.

6. Putze den Kühlschrank vor dem Grosseinkauf

Wenn du deinen Kühlschrank vor dem Grosseinkauf putzt, musst du weniger ausräumen – und hast nachher einen besseren Überblick was du brauchst. Win-Win!

Wenn du deinen Kühlschrank vor dem Grosseinkauf putzt, musst du weniger ausräumen – und hast nachher einen besseren Überblick was du brauchst. Win-Win!

Thirdman / Pexels

Das macht gleich aus mehreren Gründen Sinn: Erstens hast du so, wenn du deinen Kühlschrank erstmal ausräumst, einen Überblick über alles, was noch drin ist. Ausserdem kannst du es danach besser einsortieren und hast so mehr Platz für Neues. Einen sauberen Kühlschrank gibts noch obendrauf und Food Waste minimierst du auch, weil so garantiert nie ein Joghurt in der hintersten Ecke verschimmelt.

7. Putze Kleingeräte, während du auf die Grossen wartest

Du wartest darauf, dass deine Lasagne im Backofen fertig wird? Dann entferne endlich mal die Krümel aus dem Toaster. Dein Geschirrspüler ist demnächst ready? Genug Zeit, um auch die Kaffeemaschine oder den Wasserkocher noch eben zu putzen.

8. Falte Kleidung in den Werbepausen (oder beim Fernsehen)

Wäsche einräumen ist definitiv der mühsamste Teil des Waschens. 

Wäsche einräumen ist definitiv der mühsamste Teil des Waschens.

Sarah Brown / Unsplash

Waschen ist gar nicht so schlimm, mühsam ist eigentlich immer nur das Einräumen. Du kennst das? Kein Problem: Wenn du deine Kleidung schon mal sortierst und/oder faltest, geht das Versorgen danach viel schneller. Falten und sortieren kann man auch problemlos vor dem TV.

9. Leere alle Abfalleimer, wenn du den Abfallsack rausträgst

Wenn dein Abfallsack langsam voll wird, gewöhne dir an, auch alle anderen Behälter in deiner Wohnung oder deinem Haus zu leeren. Also auch die im Badezimmer und falls du hast die in den Schlaf- und Wohnzimmern.

10. Räume Alltagskram weg, wenn du den TV ausmachst

Was eine Wohnung aussehen lässt, als käme sie direkt aus einem Katalog, ist nicht nur die Sauberkeit, sondern vor allem, wie aufgeräumt es ist.

Was eine Wohnung aussehen lässt, als käme sie direkt aus einem Katalog, ist nicht nur die Sauberkeit, sondern vor allem, wie aufgeräumt es ist.

Chait Goli / Pexels

Zeit fürs Bett – davor kannst du dir aber noch fünf Minuten (oder sogar weniger) Zeit nehmen, um dein Wohnzimmer wieder in seinen «Ursprungszustand» zu versetzen – also die Teetasse in die Küche tragen, die Guetzlischachtel wieder versorgen und die alten Socken, die du auf dem Sofa ausgezogen hast, in die Wäsche werfen. Zack, wie neu.

11. Rücke dem Staub auf die Pelle, wenn du die Bettwäsche wechselst

Wie oft wechselst du eigentlich deine Bettwäsche? Grundsätzlich gilt: Bettwäsche sollte spätestens alle zwei bis drei Wochen gewechselt werden. Nutze diesen Moment (zum Beispiel die Zeit, in der deine Bettwäsche in der Waschmaschine ist) und befreie dein Schlafzimmer und die anderen Räume von Staub, besonders von dem unter dem Bett – Staub kann nämlich Allergien auslösen.

12. Räume deinen Schreibtisch auf, bevor du das Licht ausmachst

Dein Arbeitsplatz sollte deine Produktivität unterstützen.

Dein Arbeitsplatz sollte deine Produktivität unterstützen.

picjumbo.com / Pexels

Den Schreibtisch aufzuräumen ist ein beliebter Weg, den Arbeitsbeginn hinauszuschieben. Um diese Art von Prokrastination zu verhindern, kannst du dir angewöhnen, das abends zu machen: Immer, wenn du deine Lampe am Arbeitsplatz ausmachen möchtest, räume davor kurz deinen Schreibtisch auf. Er muss nicht leer und steril sein, aber zumindest aufgeräumt.

Hast du auch solche Gewohnheiten, die dir dabei helfen, deine Wohnung sauberer und aufgeräumter zu halten? Erzähle uns davon in den Kommentaren!

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