Feierabend auf der A3: 12 Kilometer Stau wegen einem Reh
Aktualisiert

Feierabend auf der A312 Kilometer Stau wegen einem Reh

Ein Reh hatte sich bei Pfäffikon SZ auf eine Baustelle verirrt und gefährdete schliesslich die Sicherheit auf der A3. Polizei und Wildhüter schritten ein. Fürs Reh gabs kein Happy End.

von
gux
Die Autos stauten sich auf der A3 in Richtung Chur über 12 Kilometer.

Die Autos stauten sich auf der A3 in Richtung Chur über 12 Kilometer.

Gegen 16 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Zürich die ersten Meldungen ein: Ein Reh hatte sich zwischen Schindellegi und Pfäffikon in den Bereich einer Baustelle verirrt, geriet schliesslich in die Umzäumung des Wildhages bei der A3 und drohte, ganz auf die rege befahrene Autobahn zu springen.

Die Polizei gab eine Verkehrsmeldung heraus und mahnte zur Vorsicht. Schliesslich musste die A3 Richtung Chur während rund einer Viertelstunde ganz gesperrt werden – und das im zunehmenden Feierabendverkehr.

Jäger erschossen das Reh

Da das Reh sich im Bereich des Wildzaunes quasi selbst eingeschlossen hatte und nicht aus der Gefahrenzone kam, rückten eine Patrouille und Wildhüter heran. Doch sie vermochten nicht zu helfen, zumal es kein Nottor gab, um das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Sicherheit und Zeitdruck – der Verkehr staute sich bereits 12 Kilometer bis Horgen – zwangen die Polizei schliesslich zum Handeln: Ein Schwyzer Jäger erschoss das Reh waidgerecht von der Autobahn aus.

Der Stau löste sich nur langsam auf. Gegen 19 Uhr stockte es Richtung Richterswil noch im Blatttunnel.

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