120 Menschen in Afghanistan erfroren
Aktualisiert

120 Menschen in Afghanistan erfroren

Bei heftigen Schneefällen in Afghanistan sind mindestens 120 Menschen getötet worden.

In einigen Landesteilen liege der Schnee inzwischen dreieinhalb Meter hoch auf den Strassen, teilten die Behörden am Mittwoch in Kabul mit.

Viele Wege seien unpassierbar, unzählige Ortschaften völlig von der Aussenwelt abgeschnitten. Ausserdem seien durch die seit zwei Wochen anhaltenden Schneefälle mehrere zehntausend Tiere erfroren oder verschüttet worden.

Am härtesten betroffen ist laut den Angaben die Provinz Herat im Westen des Landes, direkt an der Grenze zum Iran. Allein dort starben 60 Menschen.

(sda)

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