13 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer ertrunken
Aktualisiert

13 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Bei der Überfahrt von Nordafrika nach Italien sind offenbar 13 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ums Leben gekommen.

14 weitere Bootsinsassen wurden am Samstag von der italienischen Marine vor der sizilianischen Küste gerettet. Alle seien unterernährt und sehr erschöpft, sagte Marine-Offizier Stefano Bricchi im Fernsehsender RAI. Sieben Flüchtlinge mussten zur Behandlung nach Palermo ins Krankenhaus gebracht werden. Das Boot war in Libyen in See gestochen. Die Überlebenden erzählten laut Bricchi, dass ursprünglich 27 Flüchtlinge an Bord waren. 13 seien während der Überfahrt gestorben und ins Meer geworfen worden. Die Besatzung eines Fischerbootes entdeckte die Flüchtlinge schliesslich und informierte die Behörden. (dapd)

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