Mini-Frühling zerstört Träume von weissen Weihnachten

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Skipisten in Gefahr13 Grad und Regen – Mini-Frühling zerstört Träume von weissen Weihnachten

Nach der eisigen Kälte der letzten Woche erwarten uns ab Mittwoch milde Temperaturen und Regen. Damit wird es im Unterland keine verschneiten Weihnachten geben.

von
Reto Bollmann
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Die Temperaturen im Flachland erreichen ab Wochenmitte milde Temperaturen und bald auch wieder zweistellige Werte.

Die Temperaturen im Flachland erreichen ab Wochenmitte milde Temperaturen und bald auch wieder zweistellige Werte.

Meteonews
Damit sind weisse Weihnachten dieses Jahr im Flachland ausgeschlossen.

Damit sind weisse Weihnachten dieses Jahr im Flachland ausgeschlossen.

20min/Matthias Spicher
Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, denn weisse Weihnachten stellen schon seit längerem die Ausnahme dar.

Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, denn weisse Weihnachten stellen schon seit längerem die Ausnahme dar.

20min/News-Scout

Darum gehts

  • Ab Mittwoch werden die Temperaturen im Flachland deutlich milder.

  • Für Schnee an den Festtagen reicht es darum dieses Jahr nicht.

  • Die Pisten gewisser Skigebiete könnten durch die warmen Temperaturen und den zu erwartenden Regen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Während es vergangene Woche verbreitet Minustemperaturen gab – am Sonntagmorgen gab es kaum einen Ort im Land, an dem die Nullgradgrenze überschritten wurde –, ändert sich dies nun in der zweiten Hälfte dieser Woche. Einige freuen sich wohl über mildere Temperaturen, doch weisse Weihnachten sind damit vom Tisch. «Schnee über die Festtage ist dieses Jahr in den niedrigeren Lagen unmöglich», stellt Roger Perret von Meteonews klar.

Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, denn weisse Weihnachten stellen schon seit längerem die Ausnahme dar. Ab Mittwoch werde es wärmer, die Temperaturen erreichen bald wieder zweistellige Werte. «Hinzu kommt durch die milde Südwestlage einiges an Feuchtigkeit, welche als Regen bemerkbar wird», so der Meteorologe. 

Skipisten in Gefahr

Doch grüne Weihnachten seien nur ein Teil der Auswirkungen des milden Wetters. Einige Schneesportler und -sportlerinnen werden wohl um ihre Pisten fürchten müssen: «Durch den Regen werden einige Skigebiete wohl Probleme bekommen, wenn dieser die Pisten schmelzen lässt und wegspült», sagt Perret.

Gemäss Perret war die typische Wetterlage, bei der sich ein Hoch über den Azoren und ein Tief über Island befindet, Anfang dieses Dezembers genau umgekehrt. Dies habe kalte Luft nach Europa gezogen. Doch damit ist jetzt Schluss. Und die Schneefallgrenze steigt weit in die Höhe: Am Mittwoch und Donnerstag sowie an Heiligabend liegt sie auf knapp 2000 Metern – am Freitag sogar deutlich über 2000 Metern. Für Weihnachten (Sonntag) sieht es aktuell so aus, als werde das Wetter freundlich und mild.

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