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13 Leichen des Heli-Absturzes geborgen

Taucher haben am Freitag vor der estnischen Küste fast alle Leichen der 14 Helikopter-Insassen geborgen. Der Helikopter war am Mittwoch über der Ostsee abgestürzt.

Wie die Nachrichtenagentur BNS berichtete, konnten 13 der 14 Opfer an die Wasseroberfläche gebracht werden. Die Leiche von einem der beiden finnischen Piloten war nicht im Wrack. Nach ihr soll in der Umgebung in etwa 50 Meter Tiefe gesucht werden, hiess es weiter.

Der Helikopter vom Typ Sikorsky S-60 war am Mittwoch kurz nach dem Start von Tallinn zu einem Flug nach Helsinki aus noch ungeklärter Ursache nahe der Insel Naissaari ins Meer gestürzt. Die Luftfahrtbehörde erklärte, es sei das schlimmste Unglück einer zivilen Maschine in der Geschichte Estlands.

Nebst den Piloten starben dabei sechs Passagiere aus Finnland, vier Esten und zwei Reisende aus den USA. Am Wochenende soll auch das Wrack des Helikopters gehoben und zur Klärung der Unglücksursache zum Flugplatz in Tallin gebracht werden.

(sda)

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