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19.09.2020 08:00

13 Mehl-Alternativen, die glutenfrei sind

Von Soja- oder Mandelmehl hast du vielleicht schon einmal gehört. Aber wusstest du, dass man auch aus Bananen Mehl herstellen kann?

von
Gloria Karthan
19.9.2020

Nicht alle Menschen vertragen Gluten gleich gut. Das sogenannte Klebereiweiss ist in Weizen (also auch Hartweizengriess, Bulgur und Couscous) sowie Roggen, Gerste, Dinkel und Hafer enthalten.

Es führt dazu, dass das Mehl zu einem klebrigen Teig wird. Bei Personen, die an einer Glutenintoleranz leiden, schädigt Gluten die Schleimhaut des Dünndarms. Die Folge sind Entzündungen, Eisenmangel und Verdauungsprobleme.

Glutenunverträglichkeit

Welche Formen gibt es?

Glutenintoleranz

Eine Glutenintoleranz wird auch als Zöliakie bezeichnet. Nach dem Verzehr von Gluten werden Antikörper produziert, welche zu einer chronischen Entzündung des Dünndarms führen. Symptome sind unter anderem Blähungen, Bauchschmerzen und -krämpfe, Durchfall oder Verstopfungen, Hautausschlägen und Eisenmangel. Wer an dieser Autoimmunerkrankung leidet, sollte komplett auf Gluten verzichten.

Glutensensitivität

Die Symptome einer Glutensensitivität sind nicht so ausgeprägt wie bei einer Intoleranz. Denn wer daran leidet, produziert beim Verzehr keine Antikörper – das heisst, der Darm wird nicht geschädigt. Kleinere Mengen verträgt der Körper in diesem Fall, aber bei zu viel kommt es zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden.

Abhilfe schaffen glutenfreie Mehlalternativen. Einige davon sind dir bestimmt bereits aus dem Detailhandel bekannt, andere sind dir vermutlich neu. Klick dich durch die Bildstrecke, um sie zu sehen. Je nach Gericht und persönlichem Geschmack passt ein anderes glutenfreies Mehl. Am besten, du testest dich einmal durch.

Buchweizenmehl hat einen nussigen Geschmack und ist eher dunkel. Es eignet sich gut zum Backen von Brot und herzhaftem, enthält viel Protein und gleicht Vollkornmehl.
Buchweizenmehl

Buchweizenmehl hat einen nussigen Geschmack und ist eher dunkel. Es eignet sich gut zum Backen von Brot und herzhaftem, enthält viel Protein und gleicht Vollkornmehl.

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Geschmacklich ist Amaranthmehl nussig und erdig, darum eignet es sich gut für Brot, Pizza und feine Quiches. Es hat einen hohen Gehalt an Proteinen, Ballaststoffen, Eisen und Kalzium und ist sehr nahrhaft. Amaranthmehl kannst du nicht pur verwenden, es sollte nur rund zehn Prozent einer Mehlmischung ausmachen.
Amaranthmehl

Geschmacklich ist Amaranthmehl nussig und erdig, darum eignet es sich gut für Brot, Pizza und feine Quiches. Es hat einen hohen Gehalt an Proteinen, Ballaststoffen, Eisen und Kalzium und ist sehr nahrhaft. Amaranthmehl kannst du nicht pur verwenden, es sollte nur rund zehn Prozent einer Mehlmischung ausmachen.

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Dieses Mehl aus Sojabohnen kannst du in Rühr- und Hefeteigen verwenden. Verwende es nicht pur, sondern mische das nussig schmeckende Mehl mit Tapiokamehl – damit lässt es sich besonders gut kombinieren.
Sojamehl

Dieses Mehl aus Sojabohnen kannst du in Rühr- und Hefeteigen verwenden. Verwende es nicht pur, sondern mische das nussig schmeckende Mehl mit Tapiokamehl – damit lässt es sich besonders gut kombinieren.

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24 Kommentare
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Alfmann

20.09.2020, 12:00

Ich möchte lieber wissen, wieso immer mehr Menschen gegen irgendwas eine Allergie haben? Aber das wäre natürlich schädlich für die teuern Ersatzprodukte, die man dann nicht mehr verkaufen könnte.

RuediO

19.09.2020, 10:09

Schade kann ich den Artikel nicht speichern.

Fragender

19.09.2020, 10:04

Wie ist es mit Maizena?