13 Monate wegen Veruntreuung
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13 Monate wegen Veruntreuung

Ein 46-jähriger Mann muss wegen mehrfacher Veruntreuung und weiterer Delikte für 13 Monate hinter Gitter. Er hatte sich in den Jahren 1997 und 1998 als Präsident eines Genossenschaftsrates in Zürich Unterstrass mit 885 000 Franken verspekuliert. Statt in eine Siedlung zu investieren, tätigte er hoch riskante Börsengeschäfte und zweigte einen Teil der Gewinne für sich ab. Das Geld investierte er gleich wieder an der Börse oder finanzierte sich seinen aufwändigen Lebensstil – und kaufte beispielsweise für 72 000 Franken einen Ferrari.

Der mehrmals Vorbestrafte ist sich keiner Schuld bewusst: Alle anderen haben Mist gebaut, wenn man ihn bloss gelassen hätte, so der 46-Jährige gestern vor dem Bezirksgericht. Der sportlich-smart gekleidete Geschäftsmann kämpft mit Alkoholproblemen und hat sich insgesamt fünf Millionen Franken Schulden aufgehalst.

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