Aktualisiert 20.08.2013 06:46

Philippinen130'000 flüchten in Manila vor den Fluten

Mehr als die Hälfte der philippinischen Hauptstadt Manila ist überschwemmt. Grosse Teile der Metropole liegen lahm, mehr als hunderttausend Menschen verlassen ihre Häuser.

von
rey

Schwere Monsunregen haben die philippinische Millionenmetropole Manila und weite Teile der nördlichen Provinzen lahmgelegt. Insgesamt flüchteten 130'000 Menschen vor den Wassermassen aus ihren Häusern. Bis Dienstag kamen sieben Menschen ums Leben.

Die meisten wurden beim Überqueren angeschwollener Flüsse von den Wassermassen fortgerissen, wie die Behörden berichteten. Vier Menschen wurden noch vermisst. Mehr als die Hälfte des Hauptstadtgebiets war überschwemmt. In einigen Stadtteilen stand das Wasser zwei Meter hoch und die Einwohner flüchteten auf ihre Dächer.

Der Wetterdienst warnte vor weiteren Regenfällen, bis zu 40 Millimeter pro Stunde. Das Zentrum von Tropensturm «Trami» zog inzwischen weiter nach Norden über vorgelagerte Inseln Richtung Taiwan. Das Tief mit seinen Ausläufern brachte Regen in einem Gebiet mit rund 500 Kilometern Durchmesser. (rey/sda)

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