Aktualisiert 28.07.2004 14:55

13jähriger Serbe begeht Einbruch und Fahrerflucht

Nach einer Auffahrkollision auf der A3 bei Möhlin sind zwei mutmassliche Einbrecher geflüchtet. Einen von ihnen konnte die Polizei darauf in einem Wald stellen.

Es handelt sich um einen 13jährigen Knaben aus Serbien-Montenegro.

Ein Autofahrer hatte der Polizei am Dienstag um 14.20 Uhr gemeldet, auf der A3 in Richtung Basel sei ein roter Personenwagen mit französischen Kennzeichen von hinten auf seinen Wagen aufgefahren und dann geflüchtet. Die Polizei hielt darauf die Telefonverbindung mit dem Autofahrer aufrecht, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Das rote Auto habe die A3 bei Rheinfelden verlassen, und beim Spital Rheinfelden seien die beiden Fahrzeuginsassen zu Fuss weiter geflüchtet, berichtete der Autofahrer. Darauf leitete die Polizei eine Fahndung ein. Beteiligt waren die Kantonspolizei Aargau, die Stadtpolizei Rheinfelden, der Gemeindepolizist von Möhlin und die Schweizer Grenzwacht.

Mutmassliche Einbrecher

Insgesamt standen zwölf Mann und drei Suchhunde im Einsatz. Um 16 Uhr konnten sie einen der Geflüchteten, den 13jährigen Knaben, im Wald zwischen Rheinfelden und Möhlin festnehmen. Dessen Komplize konnte jedoch entkommen. Der Festgenommene will diesen aber nur flüchtig kennen, wie es in der Polizeimitteilung heisst.

Unerklärlich sei dem Knaben zudem die Herkunft einer goldenen Armbanduhr, die die Polizei in seiner Hosentasche fand. Im Auto stellten die Polizisten indes Einbruchswerkzeug sicher. Der Festgenommene gab der Polizei im weiteren an, er habe mit seinem Kollegen nur eine Spazierfahrt in die Schweiz gemacht.

Abklärungen eingeleitet wurden zudem darüber, wie die zwei Burschen in den Besitz des Autos gekommen waren: Dieses wird weder in der Schweiz noch in Frankreich gesucht. Der Wohnsitz des Knaben ist angeblich Mülhausen im Elsass. Der Knabe wurde auf Verfügung der Jugendanwaltschaft inhaftiert. (sda)

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