Statement gegen Rassismus: 14 Fahrer knien vor dem Formel-1-Auftakt
Aktualisiert

Statement gegen Rassismus14 Fahrer knien vor dem Formel-1-Auftakt

Kurz bevor in Spielberg das erste Rennen der Saison startet, beeindruckt ein gutes Dutzend Piloten mit einem Zeichen auf der Rennstrecke.

1 / 3
Mit dem Kniefall wollen die Piloten ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Mit dem Kniefall wollen die Piloten ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Twitter
«End Racsim» steht auf den Shirts der Fahrer.

«End Racsim» steht auf den Shirts der Fahrer.

Twitter
Lewis Hamilton, der sich am stärksten gegen Rassismus einsetzt, trug ein Shirt mit der Aufschrift «Black lives matter».

Lewis Hamilton, der sich am stärksten gegen Rassismus einsetzt, trug ein Shirt mit der Aufschrift «Black lives matter».

Twitter

Darum gehts

  • Vor dem Start der Formel-1-Saison setzen die Piloten auf der Rennstrecke ein Zeichen gegen Rassismus.
  • Sie knien sich hin und tragen Shirts mit der Aufschrift «End Racism»,
  • Hamilton bekundet mit seinem Shirt Unterstützung für die «Black lives matter»-Bewegung.

14 der 20 Formel-1-Piloten sind vor dem Auftakt der Saison in Österreich als Zeichen des Protests gegen Rassismus auf ein Knie gegangen. Neben Weltmeister Lewis Hamilton, dem stärksten Befürworter dieser Geste, schloss sich unter anderem auch Ferrari-Pilot Sebastian Vettel der Aktion an. Zudem trugen alle Fahrer schwarze T-Shirts, die meisten mit der Aufschrift «End Racism». Hamiltons Shirt trug die Botschaft «Black lives matter».

Auf einen gemeinsamen Kniefall hatten sich die Fahrer zuvor nach intensiven Diskussionen aber nicht einigen können. Charles Leclerc von Ferrari, Red-Bull-Fahrer Max Verstappen, das McLaren-Duo Carlos Sainz und Lando Norris, Antonio Giovinazzi von Alfa Romeo und Daniil Kwjat von Alpha Tauri blieben stehen.

Leclerc begründete seinen Verzicht auf den Kniefall damit, dass «Fakten und Verhaltensweisen in unserem täglichen Leben mehr zählen als förmliche Gesten, die in manchen Ländern umstritten sein könnten». Das T-Shirt mit der Aufschrift «End Racism» trugen auch er und die anderen stehenden Piloten.

Zuvor hatte die Fahrergewerkschaft GPDA mitgeteilt: «Alle 20 Fahrer sind vereint mit ihren Teams gegen Rassismus und Vorurteile, begrüssen zugleich die Prinzipien von Diversität, Gleichheit und Inklusion und unterstützen die Verpflichtung der Formel 1 dazu.» Der Weltverband Fia erteilte jedem Piloten die Erlaubnis für eigene Gesten.

(DPA)

Deine Meinung

15 Kommentare