14 Österreicher lebenslang gesperrt
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14 Österreicher lebenslang gesperrt

Das Österreichische Olympische Comitee (ÖOC) hat am Dienstag 14 Betreuer des Österreichischen Ski-Verbandes (ÖSV) lebenslang von den olympischen Spielen ausgeschlossen.

Sie waren in den Dopingskandal bei den österreichischen Skilangläufern im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen in Turin verwickelt. Der ranghöchste Verantwortliche, der jetzt gesperrt wurde, war Markus Gandler, der Sportdirektor der Langläufer und Biathleten.

Das Verbot betrifft auch Walter Mayer, der schon vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK) wegen eines Blut-Doping-Falls 2002 in Salt Lake City für zwei olympische Wettbewerbe gesperrt worden war. Mayers unzulässiges Erscheinen im vergangenen Jahr in Turin führte dann zu den Ermittlungen der italienischen Polizei und zur Razzia im österreichischen Olympiaquartier.

Das IOK hatte in der vergangenen Woche eine Strafe von einer Million Dollar (743'000 Euro) gehen das ÖOC verhängt, weil es den Skandal in Turin nicht verhindert hatte. Das ÖOC teilte mit, das Geld solle zum Kampf gegen Doping eingesetzt werden. Der Präsident des österreichischen Skiverbandes, Peter Schröcksnadel, legte am Dienstag sein Amt als ÖOC-Vizepräsident nieder. (dapd)

FIS sperrt vier Langläufer wegen Dopings

Der Internationale Skiverband (FIS) hat die Langläufer Sergej Schirajew (Russ) sowie Andrej Kondrischew, Jewgeni Koschewoj und Ruslan Ochilow (alle Kas) wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt.

Schirajew war bei den Weltmeisterschaften im Februar in Sapporo Februar positiv auf EPO getestet worden. Kondrischew und Koschewoj wurden bei einer Trainingskontrolle am 12. Februar im japanischen Otaki der Einnahme von Testosteron überführt und Ochilow konnte bei den Junioren-Weltmeisterschaften im März in Tarvisio (It) der Gebrauch von Norandrosteron nachgewiesen werden.

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