Aktualisiert

Fährunglück14 Tote und viele Vermisste in Bangladesch

Heute Samstag wurden im Wrack einer gesstern gesunkenen Fähre in Bangladesh zwölf Leichen gefunden. Die Zahl der Todesopfer des Unglücks steigt damit auf 14. Dutzende Passagiere werden vermisst.

Helfer bergen die Opfer des Fährunglücks in Bangladesch.

Helfer bergen die Opfer des Fährunglücks in Bangladesch.

Nach einem Fährunglück in Bangladesch am Freitag ist die Zahl der Toten auf 14 gestiegen. In dem Schiffswrack im Meghna-Fluss im Bezirk Munshiganj wurden 12 weitere Leichen gefunden, wie der örtliche Polizeichef am Samstag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Bereits am Freitag waren 2 Tote geborgen worden.

Die Fähre war mit einem Frachtkahn, der Sand geladen hatte, zusammengestossen und gesunken. Wie viele Menschen zu dem Zeitpunkt an Bord waren, blieb unklar - Passagierlisten werden in dem Land oft nicht korrekt geführt, viele Pendler kaufen ihre Tickets erst an Bord. Die Polizei rechnet mit etwa 100 Passagieren. Viele Menschen werden noch vermisst.

Fähren sind Hauptverkehrsmittel

In Bangladesch, das in einem riesigen Flussdelta liegt, zählen Fähren zu den Haupttransportmitteln. Immer wieder kommt es in dem bitterarmen, dicht bevölkerten Land zu schweren Schiffsunglücken, weil sich niemand an die Sicherheitsregeln hält oder wesentlich mehr Passagiere aufgenommen werden als zulässig. Vergangenen März starben 147 Menschen, nachdem ihre Fähre auf dem Meghna-Fluss ebenfalls mit einem Frachtkahn zusammengestossen war. (sda)

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