Soziale Netzwerke: «1457 Nutzern ist das egal»

Aktualisiert

Soziale Netzwerke«1457 Nutzern ist das egal»

Im April führte Facebook den Gefällt-mir-Button ein. Mitglieder können so anderen beispielsweise Links empfehlen. Nun kann man auch ausdrücken, dass einem etwas gleichgültig ist.

von
hst
Meh-Button für Mitglieder des weltgrössten sozialen Netzwerks. Bild: Facebook/Fotomontage

Meh-Button für Mitglieder des weltgrössten sozialen Netzwerks. Bild: Facebook/Fotomontage

Ende April führte Facebook den Like-Button ein, der in der deutschen Version «Gefällt mir» heisst. Über ihn können Mitglieder anderen Usern Links und Produkte direkt empfehlen. Webseitenbetreiber müssen ihre Sites dazu für die Schnittstelle Open Graph geöffnet haben. Die Funktion ist aber nicht nur für Werbekunden interessant, weil Interessen mit realen Usern verbunden werden. Facebook erhält auch wertvolle Informationen darüber, was seinen Mitgliedern gefällt und könnte diese Informationen an Suchmaschinenanbieter verkaufen. Einen Button, der Missfallen ausdrückt, hat Facebook bislang allerdings nicht eingeführt.

Jetzt haben Entwickler von PubNub eine Lösung für Webseitenbetreiber bereit gestellt, dank der man immerhin sein Desinteresse mit einem Klick ausdrücken kann: den Meh-Button. Bei Meh handelt es sich um eine englische Interjektion, die Gleichgültigkeit bekundet. Allerdings hat der Meh-Button einen Fehler. Man kann ihn im Gegensatz zum Original beliebig oft anklicken und so manches zu sehr schmähen.

Lesen Sie auch bei unserem deutschen Partner stern.de: Soziale Netzwerke - Facebook, StudiVZ, Twitter & Co.

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