Aktualisiert 24.01.2008 13:32

15 000 Euro für eine Pommes frites

Diese Summe verlangt eine Fast-Food-Kundin als Entschädigung. Sie behauptet, sie habe vier Knochenbrüche erlitten, weil sie auf einer Pommes frites ausgerutscht sei.

Ein Fast-Food-Lokal zu betreten kann gefährlich sein. Nicole Borgnon, Kundin von «Quick» in Reims (Frankreich), weiss das genau. Wie die französische Zeitung «Le Parisien» in der heutigen Ausgabe berichtet, sei sie wegen einer Pommes frites gestürzt. Ihr Anwalt will 15 000 Euro als Entschädigung.

Sind die Schuhe schuld?

Was der Kundin passierte, ist echtes Pech. Nicole Borgnon sei mit dem Absatz ihres Schuhs in der Fussmatte hängen geblieben und dann auf der Pommes frites ausgerutscht. Ergebnis: vier Knochen gebrochen und ein Gips vom Knöchel bis zum Oberschenkel. Das ist jedoch nicht alles: wegen der Operation leidet die Patientin jetzt an einer Lungenembolie.

Die Leitung des Lokals weist die Vorwürfe zurück: der Boden werde regelmässig geputzt, dort lagen keine Pommes Frites. Ihrer Meinung nach sind die Ursachen anderswo zu suchen: die Schuhe der Kundin seien schuld, besonders ihre hohen Absätze. Der Fall liegt nun bei der Justiz.

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