Aktualisiert

15 000 klagen gegen Telekom

Im spektakulären Anlegerprozess gegen die Deutsche Telekom, der gestern begonnen hat, besteht kaum Hoffnung auf ein schnelles Ende.

Mehr als 15 000 Aktionäre klagen gegen den Konzern. Auf einen solchen Ansturm seien die Gerichte nicht eingestellt, sagte der vorsitzende Richter Meinrad Wösthoff.

Die Kläger werfen der Telekom vor, im Börsenprospekt zum Verkauf der dritten Tranche von T-Aktien im Jahr 2000 falsche Angaben zum Wert des Immobilienbesitzes des Konzerns gemacht zu haben. Die Anleger fordern nun ihr Geld zurück.

Damals war die T-Aktie für 66.50 Euro verkauft worden, kurz darauf aber drastisch eingebrochen. Heute ist das Wertpapier nur noch knapp einen Viertel dieser Summe wert.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.