Wetterprognose: 15 Grad an Silvester und der Winter wird warm
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Wetterprognose15 Grad an Silvester und der Winter wird warm

Das alte Jahr verabschiedet sich mit Sonnenschein und milden Temperaturen. Überdurchschnittlich warm dürfte es auch im neuen Jahr weitergehen.

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Sonniges Jahresende: Skifahrer lassen sich im Skigebiet Nara oberhalb von Leontica im Bleniotal zu Berg fahren. (29. Dezember 2017)

Sonniges Jahresende: Skifahrer lassen sich im Skigebiet Nara oberhalb von Leontica im Bleniotal zu Berg fahren. (29. Dezember 2017)

Keystone
Am Abend schneite es vielerorts nochmals zünftig: Fahrzeuge bewegen sich langsam durch die verschneiten Strassen in Zürich. (29. Dezember 2017)

Am Abend schneite es vielerorts nochmals zünftig: Fahrzeuge bewegen sich langsam durch die verschneiten Strassen in Zürich. (29. Dezember 2017)

Keystone
In den Bergen durfte man sich über schönstes Weihnachtswetter mit viel Sonnenschein und blauem Himmel freuen.

In den Bergen durfte man sich über schönstes Weihnachtswetter mit viel Sonnenschein und blauem Himmel freuen.

Keystone/Alessandro Della Bella

Bis zu 15 Grad wird es heute am ältesten Tag des Jahres. Erst in der Nacht erreicht uns eine Kaltfront. Meteorologen prophezeien aber längerfristig gesehen einen milden Jahresauftakt. Von Januar bis März dürfte es in der Deutschschweiz durchschnittlich 3,5 Grad geben, wie es in der Saisonprognose von «Meteo Schweiz» heisst. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 2,8 Grad. Die Wahrscheinlichkeit dass die Temperaturen in diesen ersten drei Monaten unter zwei Grad fallen liegt bei weniger als 20 Prozent.

Langzeitprognosen zur Klimaentwicklung sind naturgemäss mit einer hohen Unsicherheit behaftet, schreibt «Meteo Schweiz» dazu. Trotz leistungsfähiger Computer und durchgeführten Modellsimulationen sei die Qualität dieser Prognosen nach wie vor begrenzt.

Unterschiedliche Warnsysteme

Bei Wetterextremen sind zuverlässige Warnsysteme erforderlich. Nur sehen diese auf verschiedenen Plattformen auch unterschiedlich aus. Gestern hatte etwa die Bundesplattform «Meteo Schweiz» vor erheblicher Gefahr durch Schnee gewarnt, während bei «SRF Meteo» gar von einer «sehr grossen Unwettergefahr» zu lesen war. «MeteoNews» wies hingegen nur auf «mässigen Schneefall» hin.

Die verschiedenen Dienste nutzen jeweils andere Skalen, Farben und Begriffe für ihre Wetterwarnungen. Dadurch entstehe Verwirrung und die Wirkung der Warnungen gehe verloren, wie der Obwaldner Nationalrat Karl Vogler (CVP) zum «Sonntagsblick» sagt.

Mittels Postulat habe er die Vereinheitlichung der Unwetterwarnungen verlangt. Bund und Private hätten sich jedoch nicht auf eine einheitliche Gefahrenskala einigen können. Allerdings wolle man sich auch in Zukunft ein- bis zweimal pro Jahr über das Vorgehen bei den Wetterwarnungen austauschen, wie es im Bericht weiter heisst.

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