Wunsch der Mutter: 15-Jähriger schwänzt Schule für «Fortnite»
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Wunsch der Mutter15-Jähriger schwänzt Schule für «Fortnite»

Benjy Fish (15) hat sich für die «Fortnite»-WM im Juli qualifiziert. Um dafür besser trainieren zu können, hat ihn seine Mutter von der Schule genommen.

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nicik_01*
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Das ist der 15-jährige Brite Benjy Fish. Er ist mittlerweile professioneller «Fortnite»-Spieler.

Das ist der 15-jährige Brite Benjy Fish. Er ist mittlerweile professioneller «Fortnite»-Spieler.

Screenshot Mirror
Pro Tag verbringt er bis zu zehn Stunden mit dem Battle-Royale-Spiel «Fortnite».

Pro Tag verbringt er bis zu zehn Stunden mit dem Battle-Royale-Spiel «Fortnite».

Screenshot Mirror
Jüngst hat er sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Um sich besser darauf vorbereiten zu können, geht er nun nicht mehr zur Schule. Der Vorschlag kam von seiner Mutter und Managerin. «Ich traute erst meinen Ohren nicht», sagt er.

Jüngst hat er sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Um sich besser darauf vorbereiten zu können, geht er nun nicht mehr zur Schule. Der Vorschlag kam von seiner Mutter und Managerin. «Ich traute erst meinen Ohren nicht», sagt er.

Einmal E-Sportler zu werden, ist der Traum vieler junger Gamer. Der 15-jährige Brite, Benjy Fish, ist nun auf dem besten Weg dazu. Er hat sich erst gerade für die «Fortnite»-WM qualifiziert, die im Juli stattfindet.

Wie gut er ist, erfuhr seine Mutter eines Nachts. Er stürmte in ihr Schlafzimmer und erzählte ihr, dass er gerade 10'000 US-Dollar bei einem Turnier gewonnen habe. Die nächtlichen Gamesessions wirkten sich jedoch negativ auf seine Konzentration in der Schule aus. «Als meine Mutter mir vorschlug, die Schule zu verlassen, um mich Vollzeit ‹Fortnite› zu widmen, traute ich erst meinen Ohren nicht», sagt Fish zu Mirror.co.uk.

Aufstehen um 14 Uhr

Seit er 13 Jahre alt sei, habe er davon geträumt, E-Sport-Profi zu werden, so Fish. Zum ersten Mal mit Games Kontakt hatte er mit acht Jahren, «als mir mein Bruder ein Notebook schenkte. Darauf habe ich viele Games gespielt», sagt er. Bei dem Battle-Royale-Game «Fortnite» habe er dann gemerkt, dass er darin richtig gut sei, so der 15-Jährige.

Jetzt sieht sein Tag so aus: «Ich stehe gegen 14 Uhr auf, mache mich ready und trainiere dann bis zu zehn Stunden. Dann bleibe ich etwa bis 5 Uhr morgens wach, bis meine Mutter aufsteht und arbeiten geht, bis ich mich schlafen lege», erklärt er. Künftig wolle er aber auch mehr Zeit draussen verbringen und Fitness machen.

Mutter als Managerin

Abgebrochen hat er die Schule indes nicht. Er geht zwar nicht mehr ins Schulhaus, um den Unterricht kümmert sich nun aber ein Privatlehrer bei ihm zu Hause. Der Schulstoff von zwei werde zudem auf drei Jahre verteilt, erklärt er.

Dass man mit «Fortnite» so viel Geld verdienen kann, findet Fish «total verrückt». Mehrere zehntausend US-Dollar hat er bereits abgeräumt. Seine Mutter – die gleichzeitig auch seine Managerin ist – sorge aber dafür, dass er auf dem Boden bleibe. An der WM winkt ein Preispool von 30 Millionen Dollar. «Falls ich da gewinnen sollte, werde ich ein Haus für mich und meine Mutter kaufen», sagt Fish.

*nicik_01 (17) und Joshua Cruiser (15) springen bei «Fortnite» regelmässig aus dem Battle-Bus. Für 20 Minuten schreiben sie über das Spiel.

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