Wääääh: 15 Jahre Haft für Hunde-Sex
Aktualisiert

Wääääh15 Jahre Haft für Hunde-Sex

Er nahm den Spruch vom besten Freund des Menschen etwas zu wörtlich: Ein Amerikaner muss für lange Zeit hinter Gitter, weil der 37-Jährige wiederholt Sex mit einem Pitbull hatte.

von
phi
Der Australian Cattle Dog (links) und der Pitbull (rechts) haben mit Kurtis Peter Peterson (Mitte) zu ihrem Glück nichts zu tun gehabt. (Bild: Muskegon County Jail)

Der Australian Cattle Dog (links) und der Pitbull (rechts) haben mit Kurtis Peter Peterson (Mitte) zu ihrem Glück nichts zu tun gehabt. (Bild: Muskegon County Jail)

Kurtis Peter Peterson war kein unbeschriebenes Blatt, als er am 22. April vor Richter Timothy Hicks trat. Der 37-Jährige aus Muskegon, Michigan, wurde 1996 schon vier Mal wegen eines sexuellen Vergehens verurteilt, doch die Taten, für die er sich nun verantworten muss, dürften Zartbesaiteten und Tierfreunden unter die Haut gehen: Es geht um Sodomie mit dem Pitbull seines Mitbewohners und seinem eigenen Hund.

Die Sodomie flog durch Joyce Yeaw im April 2012 auf, die sofort die Polizei rief. Peterson konnte die Cops jedoch überzeugen, er habe «einfach mit dem Hund gekuschelt». Es handelte sich um den Pitbull seines WG-Kollegen. Im Juni 2012 platzte die Zeugin erneut in ein «Schäferstündchen» herein, als sie dem Mitbewohner Petersons dessen Auto-Schlüssel zurückbringen wollte. Dieses Mal erwischte sie den Vierbeiner-Fan mit seinem Australian Cattle Dog.

«Er hatte Sex mit dem Hund, es war widerlich», sagte Yeaw laut «New York Daily News» aus. Und das um 10.30 Uhr auf dem Boden des Wohnzimmers, berichtete «Michigan Live». Vor Gericht gab der Mann dann zwar zu, er sei «sexuell von einem versehentlichen Kontakt mit dem Hintern des Tieres erregt» gewesen, habe aber «einfach nur mit dem Hund gespielt». Richter wollte das nicht glauben. Im Gegenteil: «Ich habe Angst davor, was er der Gemeinschaft antun könnnte», gestand Hicks.

Obwohl Peterson psychisch nicht stabil wirkte, erklärten ihn Ärzte des Michigan Center for Forensic Psychiatry für prozessfähig. Doch dass der Kerl kein Kind von Traurigkeit ist, wurde in den 321 Tagen Untersuchungshaft deutlich: «Es gab viele Beschwerden wegen ungewollter und unangebrachter Berührungen», monierte der Richter. Auch deshalb sprang am Ende die Höchststrafe von 15 Jahren Haft heraus.

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