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Qualvoll verendet150 Delfine an Japans Küste gestrandet

Bewohner der japanischen Küstenstadt Hokota haben versucht, gestrandete Breitschnabeldelfine am Leben zu halten – kaum eines der 150 Tiere konnte gerettet werden.

Rund 150 Delfine sind an der nordöstlichen Küste Japans gestrandet. Sie lagen auf einer Strecke von zehn Kilometern am Strand von Hokota, einer Küstenstadt nordöstlich von Tokio.

Einige der zwei bis drei Meter langen Breitschnabeldelfine seien lebend entdeckt worden, viele seien aber extrem schwach und wenig später gestorben. Dutzende Helfer versuchten am Freitag, die noch lebenden Tiere zu retten.

Sie gossen Eimer mit Wasser über die Delfine und deckten einige Tiere mit Handtüchern ab, damit sie nicht austrocknen.

Der Sender NHK berichtete, dass die Küstenwache drei Delfine vor die Küste gebracht und freigelassen habe. In den letzten Jahren waren immer mal wieder Delfine gestrandet, aber nie so viele. 2011 waren es rund 50, die in der Nähe aufs Trockene geraten waren. (sda)

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