19.06.2015 09:40

US Open152. Platz! Neuer Tiefpunkt für Tiger Woods

Die Auftaktrunde des 115. US Open wird für Tiger Woods zur größten Blamage der Karriere. Martin Kaymer startet mittelmäßig.

von
mr/dpa
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Schlechter Start:Tiger Woods schlägt den Ball am 2. Loch aus einem Bunker.

Schlechter Start:Tiger Woods schlägt den Ball am 2. Loch aus einem Bunker.

AP/Matt York
Es geht schlecht weiter:Woods Reaktion auf einen misslungenen Putt am 6. Loch.

Es geht schlecht weiter:Woods Reaktion auf einen misslungenen Putt am 6. Loch.

AP/Matt York
Es wird nicht besser:Woods nach dem verunglückten Abschlag am 8. Loch.

Es wird nicht besser:Woods nach dem verunglückten Abschlag am 8. Loch.

AP/Matt York

Die Frage, ob der 14-fache Majorturnier-Gewinner Tiger Woods trotz einer miserablen ersten Saisonhälfte wieder auf seinem höchsten Niveau würde spielen können, war auf dem Par-70 Kurs in Chambers Bay im Bundesstaat Washington schon nach wenigen Löchern beantwortet.

Woods fabrizierte ein Bogey um das andere und fing auf der zweiten Platzhälfte nach drei Bogeys in Serie zu allem Überfluss ein Triplebogey ein. Zuletzt waren auch sämtliche 15 mitspielenden Amateure vor ihm klassiert. Nach der ersten Runde belegt er den 152. Rang unter 156 Golfern.

Ob Woods in dieser desolaten Verfassung zur zweiten Runde antreten wird, ist mehr als fraglich.

Kaymer startet durchschnittlich

Der deutsche Golfprofi Martin Kaymer hat bei den US Open eine mittelmäßig erste Runde gespielt. Der Titelverteidiger brauchte am Donnerstag auf dem schwierigen Kurs in Chambers Bay bei Seattle 72 Schläge und liegt im Mittelfeld. Platzstandard (Par) sind 70 Schläge.

«Am Anfang bin ich nicht so richtig ins Spiel gekommen, habe nacheinander Bogey, Eagle und Doppel-Bogey gespielt. Ich denke, die Runde ist dennoch akzeptabel», sagte Kaymer. Auf die Führenden Dustin Johnson (USA) und Henrik Stenson hat Kaymer sieben Schläge Rückstand.

Bei einem Bogey benötigt ein Spieler einen Schlag mehr als den Loch-Standard, bei einem Doppel-Bogey zwei Schläge mehr. Bei einem Birdie ist der Spieler einen Schlag besser als der Standard.

Jordan Spieth gut im Rennen

Ganz anders präsentierte sich Woods' Landsmann Jordan Spieth, der 21-jährige Topfavorit und Sieger des US Masters im April. Exakt auf den Löchern 11 bis 13, auf denen Woods lauter Bogeys hinnehmen musste, zeigte der junge Texaner mit drei Birdies einen imposanten Zwischenspurt. Nach der 68er-Runde belegt Spieth einen Platz in den Top 10, nur drei Schläge hinter den gemeinsam führenden Henrik Stenson aus Schweden und Dustin Johnson aus den USA.

Spieth liegt andererseits je vier Schläge vor dem deutschen Vorjahressieger Martin Kaymer und dem Weltranglistenersten und Mitfavoriten Rory McIlroy aus Nordirland.

(mr/dpa/si)

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