16 Grad im Januar: Es ist schon Heuschnupfen-Zeit

Aktualisiert

16 Grad im Januar: Es ist schon Heuschnupfen-Zeit

Heuschnupfen-Warnung mitten im Winter: In der Schweiz ist es derzeit so frühlingshaft warm, dass bereits die Pollen fliegen – und den Allergikern die Nase läuft.

Der Januar hat in der Schweiz mit Temperaturen von bis zu sieben Grad über dem langjährigen Mittel begonnen. Und ein Ende des aussergewöhnlich warmen Jahresanfangs ist nicht in Sicht. Heute werden Höchstwerte von 16 Grad und ein Anstieg der Nullgradgrenze gegen 3000 m ü. M. erwartet.

Kein Wunder, dass bei diesen hohen Temperaturen bereits die Haselsträucher blühen und deren Pollen den Allergikern in die Nase stechen. In einzelnen Gebieten gelangten die Pollen der Haselsträucher bereits Anfang Januar in die Luft, wie Regula Gehrig vom Pollendienst von MeteoSchweiz gestern erklärte.

Ursache des frühlingshaften Wetters mitten im Winter ist milde, feuchte Luft, die mit einer Südwestwindlange in die Schweiz fliesst. In Zürich, wo der langjährige Temperaturschnitt in der ersten Januarwoche 0,5 Grad unter Null beträgt, stieg das Quecksilber in den ersten sieben Tagen dieses Jahres im Mittel auf 5,5 Grad über Null.

Positiver Nebeneffekt des milden Jahresbeginns: Die Luft ist sehr sauber. Auf dem Nabel-Messnetz des Bundes wurde auf der Alpennordseite noch keine Überschreitung des Feinstaub-Grenzwerts verzeichnet.

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