Aktualisiert 29.07.2019 07:58

«Fortnite»

16-Jähriger gewinnt WM und wird Multimillionär

Das grösste Turnier der E-Sport-Geschichte ist vorbei: 200 Spieler, Hunderttausende Fans und Preise in Höhe von 30 Millionen Dollar.

von
tob

Es war ein Turnier der Superlative: Dort wo sonst Roger Federer und ­Serena Williams Tennis spielen, ­duellierten sich am Wochenende die E-Sportler. Das Arthur Ashe Stadium in New York war rappelvoll: 20'000 Fans feuerten ihre «Fortnite»-Helden lautstark an, während diese mit dem Battle-Royale-Game um insgesamt 30 Millionen Dollar kämpften. Hunderttausende schauten online zu. Mehr als 40 Millionen Spieler wollten am World Cup teilnehmen. Plätze gab es jedoch bloss 200.

Am Sonntag traten 100 Spieler im Solofinal an. Der Gesamtsieg und damit 3 Millionen US-Dollar gingen an den 16-jährigen Amerikaner Kyle «Bug­ha» Giersdorf. Er ist nun offiziell der beste «Fortnite»-Spieler der Welt. Während den sechs Games holte sich der 16-Jährige insgesamt 59 Punkte. Er dominierte das Spiel. Der Zweitplatzierte schloss mit einem Endresultat von 33 Punkten ab. «Bugha gewinnt den Titel mit einem Lächeln im Gesicht», so der Kommentator während dem letzten Spiel.

Schweizer Delegation

An der WM dabei waren auch fünf Schweizer. Sie überzeugten mit einer ­guten Leistung. Der 19-jährige Freiburger Duong «Kinstaar» Huynh holt an der Solo-WM Platz 26. Der 17-jährige Issa «Issa» ­Rahim aus der Deutschschweiz belegt Rang 37.

Auch im Doppel konnte die Schweizer Delegation überzeugen. Der Neuenburger Pierre «Vato» Mesey schaffte es im Doppel auf Platz 10. Er gewann 225'000 Dollar mit seinem Partner. Der heimliche WM-Star war der 14-jährige Waadtländer Jérémy «4zr» Dang. Er krallte sich im Alleingang den «Victory Royale» im letzten Spiel am Samstag. Er und sein belgischer Partner belegten Platz 13.

Durchsetzen konnte sich das Duo-Team mit dem Norweger Emil «Nyhrox» Bergquist Pedersen (16) und David «Aqua» Wang (17) aus Österreich. Sie gewannen zusammen drei Millionen Dollar. Was sie damit machen? «Ich werde mir sicher einen neuen PC kaufen», sagte Wang. Pedersen will den grössten Teil der Gewinnsumme sparen. Doch auch alle anderen Teilnehmer des Turniers gehen nicht leer aus. Die Spieler, die keinen Hauptpreis gewannen, fahren trotzdem mit je 50'000 Dollar nach Hause.

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