Aktualisiert 07.01.2020 07:37

Bremsen versagen 16 Menschen sterben bei Busunglück in Peru

Bei einem schweren Busunglück in Peru sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 40 Insassen wurden verletzt.

von
fss
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In diesem Bus kamen 16 Menschen ums Leben.

In diesem Bus kamen 16 Menschen ums Leben.

Stringer
Der Busfahrer sagte aus, dass die Bremsen versagt hätten.

Der Busfahrer sagte aus, dass die Bremsen versagt hätten.

Ministry of Transport and Commun
Gemäss ersten Angaben der Behörden fuhr der Bus zu schnell. So soll er mit 106 km/h anstatt den erlaubten 90 km/h unterwegs gewesen sein.

Gemäss ersten Angaben der Behörden fuhr der Bus zu schnell. So soll er mit 106 km/h anstatt den erlaubten 90 km/h unterwegs gewesen sein.

Reuters

In Peru kam es am Montagabend (Ortszeit) zu einem tragischen Bus-Unglück. Insgesamt wurden bei dem Unfall im Süden des Landes 16 Menschen getötet, wie die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes mitteilte.

Zwei der Toten sind den Angaben zufolge deutsche Staatsangehörige; eine Frau und einen Mann im Alter von 28 und 30 Jahren. Der Bus war in der Gegend der Stadt Arequipa auf der Panamericana unterwegs, als er von der Strasse abkam und in acht am Strassenrand parkende Fahrzeuge krachte.

16 km/h zu schnell unterwegs

Nach Angaben der Behörden sagte der Busfahrer aus, dass die Bremsen bei seinem Fahrzeug versagt hätten. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, wurden mehr als 40 Insassen verletzt. Gemäss ersten Angaben der Behörden fuhr der Bus zu schnell. So soll er mit 106 km/h anstatt den erlaubten 90 km/h unterwegs gewesen sein.

Über Facebook drückte die Betreiberfirma «Cruz del Sur» ihr Bedauern aus. Man werde eng mit den Behörden zusammenarbeiten und das Unglück untersuchen.

(fss/sda)

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