Ohne Fremdeinwirkung: 16 Tote bei Heli-Absturz in Afghanistan
Aktualisiert

Ohne Fremdeinwirkung16 Tote bei Heli-Absturz in Afghanistan

Ein türkischer Militärhubschrauber ist in der Nähe von Kabul auf ein Haus gestürzt. Vor allem Soldaten aber auch Zivilisten wurden dabei getötet.

Ein afghanischer Polizist schaut auf das Wrack eines türkischen Militärhubschraubers, der am 16. März in der Nähe von Kabul auf ein Haus gestürzt ist.

Ein afghanischer Polizist schaut auf das Wrack eines türkischen Militärhubschraubers, der am 16. März in der Nähe von Kabul auf ein Haus gestürzt ist.

Beim Absturz eines türkischen Militärhubschraubers in Afghanistan sind am Freitag 16 Menschen ums Leben gekommen. Bei ihnen handelt es sich um zwölf türkische Soldaten und vier Zivilpersonen. Der Hubschrauber vom Typ Sikorsky habe sich auf einer NATO-Mission befunden, teilten die türkischen Streitkräfte mit. Er stürzte in der Nähe von Kabul auf ein Haus.

Die türkischen Streitkräfte sprachen von zwölf getöteten Soldaten, die zu Märtyrern geworden seien. Am Boden kamen nach NATO-Angaben vier afghanische Zivilpersonen ums Leben. Zwei von ihnen seien junge Mädchen, teilte das afghanische Innenministerium mit.

Zum Zeitpunkt des Absturzes habe es keine Feindaktivitäten gegeben, erklärte die NATO. Es scheine, als wäre der Hubschrauber während einer Notlandung verunglückt, sagte der türkische Aussenminister Ahmet Davutoglu. «Es ist ein schlimmer Unfall, unsere Trauer ist tief», sagte er. Zu dem Unglück kam es im Bezirk Bagrami in der Provinz Kabul.

Es war der verlustreichste Absturz für die NATO-Truppen in Afghanistan seit vergangenem August. Damals starben 30 US-Soldaten beim Abschuss eines Militärhubschraubers in der Provinz Wardak. (dapd)

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