16 Tote bei Schiessereien in Port-au-Prince
Aktualisiert

16 Tote bei Schiessereien in Port-au-Prince

Bei gewaltsamen Ausschreitungen bewaffneter Gruppen sind in Haiti mindestens 16 Menschen getötet worden. Noch ist unklar, ob es sich bei den Toten um Zivilisten oder Bandenmitglieder handelt.

Nach Angaben der Polizei haben die Kämpfe am Donnerstagabend in einem südlichen Viertel der Hauptstadt Port-au-Prince begonnen.

Das US-Aussenministerium gab eine Reisewarnung für den verarmten Inselstaat in der Karibik aus. Aus der UNO-Friedensmission MINUSTAH wurden die Gewalttaten bestätigt. Es sei unklar, ob es sich bei den Toten um Bandenmitglieder oder Zivilisten handle, sagte ein UNO-Vertreter.

Der UNO-Mission unter brasilianischem Kommando gehören etwa 7500 Soldaten und 2000 internationale Polizisten an, die für Ruhe sorgen sollen.

In den vergangenen Jahren gab es im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre immer wieder schwere Krisen, Gewalt und Entführungen. Zuletzt hatte die MINUSTAH einen Rückgang bei Entführungen vermeldet. (sda)

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