16% zu schnell: Die Polizei sagt Rasern den Kampf an
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16% zu schnell: Die Polizei sagt Rasern den Kampf an

Auf den Luzerner Autobahnen wird hemmungslos geblocht: Bei Tempokontrollen der Kantonspolizei am Wochenende fuhren 16 Prozent der Lenker zu schnell.

Am Samstag installierten die Polizisten ihre mobilen Radargeräte auf der A14 in Inwil, am Sonntag in Knutwil auf der A2. Von den 10 206 erfassten Fahrzeugen waren 1643 zu schnell unterwegs (16 Prozent). 31 Fahrzeuglenker wurden verzeigt, weil sie das Tempolimit um mindestens 26 km/h überschritten hatten. Darunter waren 21 Lenker, die mindestens 31 km/h zu viel auf dem Tacho hatten und deshalb ihr Billett abgeben müssen. Der schnellste Fahrer war mit 194 km/h über die Autobahn gerast.

Besonders die hohe Übertretungsquote von 16 Prozent gibt Erwin Gräni von der Kapo Luzern zu denken: «Sie ist unüblich hoch. Normalerweise haben wir knapp zehn Prozent.» Gräni will nun mehr Tempokontrollen durchführen – insbesondere am Wochenende. Diese und andere Massnahmen im Kampf gegen die Raserei hätten im Jahr 2004 schon Erfolge gezeitigt: «Es gab im Kanton Luzern nur drei geschwindigkeitsbedingte tödliche Unfälle. Im Vorjahr waren es noch 13 gewesen», weiss Gräni.

(bbr)

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