Geosoftware: 160 000 Franken mit Google Earth erbeutet
Aktualisiert

Geosoftware160 000 Franken mit Google Earth erbeutet

Der Online-Globus macht es Dieben leicht, ihre Opfer auszuspähen. Wertvolles lässt sich auch stehlen, ohne ein Schloss knacken zu müssen, wie der Fall einer britischen Bande zeigt.

Tom Berger aus London hat Google Earth dazu benutzt, um Altmetall auf Häuserdächern zu entdecken. Anschliessen stahl er mit einigen Komplizen die wertvollen Materialien. Wie die britische Zeitung Telegraph berichtet, nutzte der 27-Jährige erstmals im September 2008 Googles Geo-Tool, um unter anderem Kirchen und Museen auszuspähen.

Berger gestand über 30 Diebstähle, nachdem er mit seinen Mittätern in eine Polizeikontrolle geraten war. Er wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Laut dem Zeitungsbericht hatten die Diebe Altmetall im Wert von umgerechnet etwa 160 000 Franken erbeutet.

Welche ebenso interessanten wie bizarren Ergebnisse Google Earth sonst noch zu Tage fördert, können Sie in der obigen Bildstrecke sehen. Darunter sind Bilder von geheimen U-Booten, Kornkreisen und halben Autos.

Wie der Suchmaschinenanbieter bekannt gab, kann man mit Google Earth jetzt auch historische Reisen zum Mars unternehmen. Dazu wird unter anderem Kartenmaterial der Astronomen Giovanni Schiaparelli, Percival Lowell bereit gestellt. Ausserdem kann man dank des Features «Live vom Mars» beispielsweise die Marssonde Odyssey bei ihren letzten Flügen begleiten.

(hst)

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