Aktualisiert 20.06.2018 05:54

Sumatra

166 Menschen nach Fährenunglück vermisst

Auf der indonesischen Insel Sumatra ist ein Fährschiff mit zahlreichen Menschen an Bord gesunken, es gibt bereits zwei Tote. Das Holzboot war in ein Unwetter geraten.

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Rettungskräfte am Toba See im Norden Sumatras bergen nach dem Schiffsunglück eine Leiche.

Rettungskräfte am Toba See im Norden Sumatras bergen nach dem Schiffsunglück eine Leiche.

AP/Binsar Bakkara
Passagierlisten gibt es nicht, die Behörden müssen sich bei der Suche auf Angaben von Familienangehörigen stützen. Eine Frau zeigt das Foto eines vermissten Verwandten nach dem Fährunglück im Norden der Insel Sumatra.

Passagierlisten gibt es nicht, die Behörden müssen sich bei der Suche auf Angaben von Familienangehörigen stützen. Eine Frau zeigt das Foto eines vermissten Verwandten nach dem Fährunglück im Norden der Insel Sumatra.

AFP/Jon nst
Mehr als 160 Menschen werden noch vermisst: Die Rettungskräfte suchen Tag und Nacht nach Überlebenden.

Mehr als 160 Menschen werden noch vermisst: Die Rettungskräfte suchen Tag und Nacht nach Überlebenden.

AP/Lazuardy Fahmi

Nach dem Fährunglück auf einem See der indonesischen Insel Sumatra ist die Zahl der Vermissten auf 166 gestiegen. Zudem hätten Rettungskräfte auf dem Grund des Tobasees im Norden der Insel eine weitere Leiche geborgen.

Dies sagte der Chef des örtlichen Katastrophenschutzes, Mahler Tamba, der Nachrichtenagentur DPA am Mittwoch. Damit stieg die offizielle Zahl der Todesopfer auf zwei. 18 Menschen seien bisher gerettet worden.

Fähre möglicherweise überladen

Das Holzboot war am Montagnachmittag auf seiner Fahrt von Simanindo nach Tigaras zwei Kilometer nach der Abfahrt in ein Unwetter geraten und gesunken. Zunächst waren die Behörden nach dem Unglück von 49 Vermissten ausgegangen, am Dienstag stieg die Zahl auf 128.

Weil keine Passagierliste vorliegt, müssen sich die Behörden auf die Angaben von Familienangehörigen verlassen.

Die Fähre soll Berichten zufolge nicht zugelassen gewesen sein. Möglicherweise sei sie überladen gewesen, hiess es. (sda)

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