Aktualisiert 14.05.2006 18:12

17-Jährige darf ihr Baby in Unterricht mitbringen

Der jüngste «Schüler» der Schweiz heisst Janosch und ist zwei Monate alt.

Die Mutter im Teenageralter und 3.-Realschülerin Cassandra Zaffonato darf ihr Söhnchen mit in den Schulunterricht nehmen, ihn dort mit dem Schoppen füttern oder auch wickeln. Laut Medienberichten freut dies die Mitschüler – und auch die Schulleitung und Lehrerschaft unterstützen die 17-Jährige.

«Ich finde es richtig, dass das Kind bei der Mutter ist», findet etwa eine Mitschülerin. Und der Lehrer fügt an: «Die Realschule ist eine Schule fürs Leben, da kann ich das wirkliche Leben nicht einfach vor der Schultür lassen.» Unterstützung erhält die 17-jährige Mutter auch von Janoschs Vater (20) und ihren Eltern.

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