Zürcher Herbstfest: 17-Jährige liegt am Knabenschiessen vorn
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Zürcher Herbstfest17-Jährige liegt am Knabenschiessen vorn

Auch 2015 könnte es am Zürcher Knabenschiessen eine Schützenkönigin geben: Maria Grieser ist bisher die einzige gewesen, die das Maximum erzielt hat.

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pat/fal
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Das Knabenschiessen wartet 2015 erstmals mit einer Wasserrutsche auf.

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Eine Neuheit im Albisgüetli ist auch dieses Nostalgie-Riesenrad des Zürcher Schaustellers René Bourquin.

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Ansonsten aber trifft man an der grössten Chibli der Schweiz auf viele altbekannte Fahrgeschäfte - so wie die Enterprise, die es seit den 1970er-Jahren gibt ...

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Die 17-jährige Maria Grieser aus Meilen war an den ersten beiden Tagen des traditionellen Zürcher Herbstanlasses die einzige, die fünf Mal die Mitte der Zielscheibe getroffen hat. Das traditionelle Wettschiessen auf dem Albisgüetli war am Samstagmorgen um zehn Uhr eröffnet worden. Um 12.19 Uhr schoss Grieser das Punktemaximum von 35.

Wenn am Montagmorgen das Punktemaximum kein weiteres Mal erreicht wird, ist die Meilemerin die diesjährige Schützenkönigin. Sonst wird der Titel beim Ausstich ermittelt, der am Montag um elf Uhr stattfindet. Letztes Jahr entschied die damals 17-jährige Milena Brennwald aus Neftenbach ZH den Ausstich für sich.

Weitere 13 Schützen und eine Schützin erreichten in diesem Jahr 34 Punkte. Insgesamt 3814 Jugendliche versuchten gemäss den Organisatoren am Samstag und Sonntag ihr Glück.

Am Montagmorgen geht es weiter

Der Schiesswettbewerb geht am Montagmorgen von acht bis zehn Uhr weiter. Schiessen dürfen Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, die im Kanton Zürich wohnen oder zur Schule gehen. Die Jugendlichen können sich auch noch am Montagmorgen für das Wettschiessen anmelden.

Die jungen Schützinnen und Schützen geben 5 Schüsse ab. Pro Schuss können maximal 7 Punkte erzielt werden: Auf der Scheibe gibt es bis zu 6 Punkte zu holen, ein weiterer kommt jeweils dazu, wenn die Scheibe getroffen wurde. Somit kann der Teilnehmer oder die Teilnehmerin auf ein Total von 35 Punkten kommen.

Die Ursprünge des Knabenschiessens gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. Seit 1899 organisiert die Schützengesellschaft der Stadt Zürich den Anlass auf dem Albisgüetli. Seit 1991 sind auch Mädchen zum Schiessen zugelassen. Seither gab es fünf Schützenköniginnen. Neben dem Wettschiessen findet eine der grössten Chilbis der Schweiz statt, an der mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher erwartet werden. (pat/fal/sda)

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