Obersaxen GR – 17-Jähriger hält Kopf aus fahrendem Auto und schlägt an Hauswand auf
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Obersaxen GR17-Jähriger hält Kopf aus fahrendem Auto und schlägt an Hauswand auf

In der Nacht auf Sonntag hat sich in Obersaxen GR ein Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ereignet. Ein Jugendlicher wurde dabei schwer am Kopf verletzt.

von
Leo Butie
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Bei einer Strassenverengung wurde der Kopf eines 17-Jährigen angeschlagen. Der Jugendliche hatte zuvor seinen Kopf aus dem Fenster gehalten.

Bei einer Strassenverengung wurde der Kopf eines 17-Jährigen angeschlagen. Der Jugendliche hatte zuvor seinen Kopf aus dem Fenster gehalten.

Kantonspolizei Graubünden
Der Jugendliche wurde schwer verletzt. Mit der Rega wurde er ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gebracht.

Der Jugendliche wurde schwer verletzt. Mit der Rega wurde er ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gebracht.

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Darum gehts

  • Ein 17-jähriger Jugendlicher war in der Nacht auf Sonntag mit zwei Kollegen unterwegs.

  • Er hielt den Kopf aus dem Fenster des fahrenden Autos.

  • Anschliessend schlug er mit dem Kopf an eine Hausmauer.

  • Dadurch wurde er schwer verletzt.

In der Nacht auf Sonntag ereignete sich ein Unfall, bei dem ein Jugendlicher schwer verletzt wurde. Drei Kollegen fuhren gegen drei Uhr morgens in Obersaxen Richtung St. Martin. Der 17-Jährige befand sich auf dem Beifahrersitz des Autos. Im Weiler St. Martin GR liess er die Scheibe herunter und streckte den Kopf aus dem Fenster.

Bei einer Strassenverengung schlug er mit dem Kopf an die dortige Hausmauer und zog sich gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden schwere Verletzungen zu. Ein Ambulanzteam des Spitals Ilanz GR versorgte den Jugendlichen notfallmedizinisch. Mit der Rega wurde er ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überführt.

Jugendlicher musste sich übergeben

Der Unfall habe vor Ort viel Aufregung ausgelöst. «Es war einiges los, doch man konnte nur wenig erkennen, denn es war sehr dunkel», sagt die Mutter einer der Autoinsassen zu 20 Minuten. Sie habe auch nicht sofort vom Unfall erfahren, ihr Mann sei jedoch gleich mit Decken vor Ort gewesen und habe auch geholfen, einen Landeplatz für den Rega-Helikopter zu bestimmen.

Offenbar erging es dem Jugendlichen bereits vor dem Unfall schlecht. «Der Kollege meines Sohns musste sich übergeben und hat darum den Kopf aus dem Fenster gehalten», sagt die Mutter. Der Fahrer sei aber nicht zu schnell gefahren. «Die Strasse ist unübersichtlich und eine Herausforderung, vor allem bei Nacht», so die Mutter. Dem Jugendlichen gehe es den Umständen entsprechend gut. «Soviel ich weiss, hat er sich das Schlüsselbein gebrochen und ist noch immer im Spital.»

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