Schlaganfall: 17-Jähriger stirbt wegen Knutschfleck
Aktualisiert

Schlaganfall17-Jähriger stirbt wegen Knutschfleck

Nachdem sich seine Freundin an seinem Hals verewigt hatte, ist ein Mexikaner gestorben. Die Liebesbekundung hat wahrscheinlich ein Blutgerinnsel ausgelöst.

von
heute.at/fee
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In der Regel sind Knutschflecken als Liebesbekundungen gedacht.

In der Regel sind Knutschflecken als Liebesbekundungen gedacht.

Flickr.com/Elisa Paolini/CC BY-NC-ND 2.0
Doch für einen jungen Mexikaner endete die Saugattacke seiner Freundin tödlich. (Symbolbild)

Doch für einen jungen Mexikaner endete die Saugattacke seiner Freundin tödlich. (Symbolbild)

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Im Fall des 17-Jährigen soll sich ein Blutgerinnsel gebildet haben, das dann im Gehirn einen tödlichen Schlaganfall ausgelöst hat.

Im Fall des 17-Jährigen soll sich ein Blutgerinnsel gebildet haben, das dann im Gehirn einen tödlichen Schlaganfall ausgelöst hat.

iStock/Stockdevil

Eigentlich gelten Knutschflecken als ungefährlich und unbedenklich. Im Fall eines 17-jährigen Mexikaners soll sich laut mexikanischen Medien aber ein Blutgerinnsel gebildet haben, das dann im Gehirn einen tödlichen Schlaganfall auslöste. Bisher gab es zwar wenige Berichte über zeitweise Lähmungen, ein Todesfall durch einen Knutschfleck war aber nicht bekannt.

Bei einem Knutschfleck wird durch Saugen zumeist am Hals ein Unterdruck erzeugt, der kleine Blutgefässe platzen lässt. Das Blut rinnt ins umliegende Gewebe und ist als Hämatom bis zu vier Wochen sichtbar. Für gesundheitliche Schäden müsste aus medizinischer Sicht ein extremer Unterdruck ausgelöst werden. Gefährlich kann es aber für Personen werden, deren Blutgerinnung gestört ist.

Ähnlicher Fall in Neuseeland

Einen ähnlichen Vorfall gab es 2011: In Neuseeland erlitt eine 44-Jährige während des Liebesspiels einen leichten Schlaganfall, nachdem ihr Sexpartner sie heftig am Hals geküsst hatte. Die Frau spürte danach ein Gefühl der Lähmung in ihrem linken Arm.

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