Aktualisiert 17.07.2018 09:59

Nach Unfall in Linden BE

17 Soldaten können Spital wieder verlassen

Ein Militärlastwagen verunfallte am Montagmorgen. An Bord waren 19 Armeeangehörige. 17 konnten das Spital mittlerweile verlassen.

von
sil
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Der Militärlastwagen überschlug sich aus noch unbekannten Gründen.

Der Militärlastwagen überschlug sich aus noch unbekannten Gründen.

Keystone/Peter Schneider
Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen im bernischen Linden.

Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen im bernischen Linden.

Leser-Reporter
Alle 19 Insassen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. 17 Soldaten konnte am Dienstag das Spital wieder verlassen.

Alle 19 Insassen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. 17 Soldaten konnte am Dienstag das Spital wieder verlassen.

Keystone/Peter Schneider

Nach dem militärischen Verkehrsunfall vom Montag in Linden BE befinden sich noch zwei Soldaten in Spitalpflege. Kritisch bleibt der Gesundheitszustand des schwer am Kopf verletzten Fahrers des Militärlastwagens. 17 Soldaten konnten das Spital verlassen.

Nebst dem Fahrzeugführer liegt noch ein zweiter Armeeangehöriger im Spital. Er hatte einen Brustbeinbruch erlitten, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport am Dienstag mitteilte. Den Familien der Betroffenen sowie der Truppe stünden weiterhin Care-Kräfte der Armee zur Verfügung.

Unfallursache ist weiterhin unklar

16 der 17 aus dem Spital entlassenen Armeeangehörigen seien zurück in der Militärkaserne. Sie können laut Armeesprecher Daniel Reist normal am Armeealltag teilnehmen. Eine Person werde erst am Montag wieder in die Kaserne zurückkehren.

Die 19 Armeeangehörigen – 16 Rekruten, ein Soldat und zwei Kader – waren am Montagmorgen von der Kaserne Jassbach nach Thun zu einer Schiessübung unterwegs, als der Unfall passierte. Der IVECO-Lastwagen kam von der Strasse ab und kippte im angrenzenden Wiesland zur Seite. Weshalb ist unklar: Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eröffnet.

Fahrer war ausgebildeter Motorfahrer

Die Rekruten hatten am 25. Juni ihre Ausbildung als Funkaufklärer in der EKF-Schule 64 begonnen. Beim Fahrer handelte es sich jedoch um einen fertig ausgebildeten Motorfahrer, wie das VBS in der Mitteilung schreibt. Der Mann sei in der 16. Woche seiner Rekrutenschule zugunsten der Funkaufklärer-Schule eingesetzt worden. (sil/sda)

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