Aktualisiert 28.03.2014 08:11

US-Bundesstaat Washington

17 Tote aus Schlammlawine geborgen

Nach dem Erdrutsch im US-Bundesstaat Washington haben Helfer weitere Opfer geborgen. Die Zahl der Todesopfer dürfte aber weiter steigen: 90 Menschen werden noch vermisst.

Nach dem verheerenden Erdrutsch im US-Bundesstaat Washington haben die Helfer die Überlebenden auf steigende Opferzahlen vorbereitet. Feuerwehrchef Travis Hots erklärte Donnerstagabend (Ortszeit), dass eine Erhöhung der Zahl der Toten bevorstehe.

«Diese Zahl wird sich am Morgen sehr, sehr stark verändern», sagte er. Das Schicksal von 90 Menschen ist weiter unklar.

Leiche eines Babys geborgen

Wie die Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Twitter bestätigten, wurden bislang 17 Leichen aus der teilweise meterhohen Schlamm- und Geröllschicht geborgen. Am Donnerstag wurde demnach auch die Leiche eines Babys an die Gerichtsmedizin überstellt.

Gefunden haben Retter und Leichenspürhunde bislang 25 Tote, doch einige konnten noch nicht geborgen werden, wie der Lokalsender King5 berichtete. Am Samstag hatten schwere Regenfälle die Schlammlawine ausgelöst und 30 Häuser der kleinen Gemeinde Oso in den Cascade Mountains zerstört. (sda)

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