Aktualisiert

Afghanistan17 Tote bei Anschlägen

Bei Anschlägen und Gefechten im Westen Afghanistans sind am Freitag mindestens 17 Menschen getötet worden. In der Provinz Farah griffen Aufständische einen NATO-Konvoi mit Treibstofflieferungen für die internationalen Streitkräfte im Bezirk Bala Buluk an.

Wie der Gouverneur von Farah mitteilte, wurde dabei ein Tankfahrzeug beschädigt. Als Anwohner versuchten, den auslaufenden Sprit aufzufangen, hätten die Rebellen eine Rakete auf das Fahrzeug abgefeuert. 13 Menschen erlitten schwere Brandverletzungen. Nach Spitalangaben wurde damit gerechnet, dass elf von ihnen sterben.

Im selben Bezirk kamen vier afghanische Soldaten bei einer Bombenexplosion ums Leben. Sie hatten den Angaben zufolge Material für die Wahlen am 20. August transportiert. Drei weitere Soldaten wurden verletzt.

In der Nachbarprovinz war nach Polizeiangaben bereits am Donnerstag ein NATO-Konvoi von Rebellen angegriffen worden. Bei einem anschliessenden Gefecht kamen in der Nacht elf Aufständische und ein Polizeibeamter ums Leben, wie die Polizei mitteilte.

(sda)

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