Aktualisiert 13.08.2009 20:51

Selbstmordanschlag17 Tote im Irak

Zwei Selbstmordattentäter haben in einem Café voll junger Leute im Nordwesten des Iraks ihre Sprengsätze gezündet und mindestens 17 Menschen mit in den Tod gerissen.

Die Anschläge am Donnerstag in der Stadt Sindschar richteten sich gegen die religiöse Minderheit der Jesiden, einer kleinen, kurdisch sprechenden Volksgruppe an der Grenze zu Syrien. Rund 20 Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Krankenhausmitarbeitern verletzt.

Der Anschlag kam fast genau zwei Jahre nach einem verheerenden Attentat in einem Dorf bei Sindschar, bei dem fast 500 Jesiden getötet wurden. Der Anschlag im August 2007, ausgeführt mit vier Lastwagen voller Sprengstoff, war der tödlichste seit dem US-Einmarsch 2003. (dapd)

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