Aktualisiert 03.02.2005 22:20

18-Jähriger in Luzerner Altstadt niedergestochen

Mysteriöser Auftakt zur Luzerner Fasnacht: Bei einer Rangelei in der Altstadt zückte ein Mann plötzlich sein Messer und stach auf einen 18-Jährigen ein. Die Polizei tappt im Dunkeln.

Das 18-jährige Opfer war zusammen mit vier Kollegen unterwegs an der Fasnachtseröffnung in der Eisengasse. Plötzlich seien sie von rund zehn Personen bedrängt worden, gab der Mann später zu Protokoll. Es sei zu einer Rangelei gekommen und plötzlich habe einer der unbekannten Männer ein Messer in der Hand gehalten. Der 18-Jährige erlitt eine rund fünf Zentimeter lange Schnittwunde und weitere kleine Schrammen im Schulterbereich. Im Kantonsspital wurde die Wunde mit mehreren Stichen genäht. Gegen Mittag konnte der Mann das Spital wieder verlassen.

Sogleich wurde er durch die Polizei verhört. Diese nahm zunächst mit rund einem Dutzend Leuten die Ermittlungen auf. Bislang ohne Erfolg. Der Täter konnte unerkannt entkommen, wie Polizeisprecher Franz Baumeler bestätigte. Bis gestern Abend fehlte von dem Mann und allfälligen Komplizen jede Spur. Einziger Anhaltspunkt war das Signalement des jungen «Messermannes»: Laut Zeugenaussage ist er rund 1.80 Meter gross und dunkelhaarig. Er trug eine grüne Jacke und eine Snowboardhose.

(sda)

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