Aktualisiert 13.07.2008 10:47

Afghanistan

18 Tote bei Selbstmordanschlag

Ein Selbstmordattentäter hat im Süden Afghanistans mindestens 18 Menschen getötet, darunter 13 Zivilpersonen.

Nach Polizeiangaben sprengte sich der Mann in der Provinz Urusgan an einer belebten Kreuzung in der Nähe einer Polizeipatrouille in die Luft. Unter den Toten waren fünf Polizisten. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, mehrere Geschäfte wurden zerstört.

Am Sonntag erlag ein NATO-Soldat in Afghanistan seinen Verletzungen, die er bei einer Explosion im Norden des Landes erlitten hatte. Nähere Einzelheiten teilte die NATO nicht mit. Auch die Nationalität des Getöteten blieb offen. Insgesamt sind in Afghanistan fast 53.000 Soldaten der NATO-Schutztruppe ISAF stationiert.

Ein ungarischer Soldat wurde am Samstag bei der Explosion einer am Strassenrand versteckten Bombe in Afghanistan getötet. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Budapest mit. Der Vorfall ereignete sich in der Provinz Baglan. Der Soldat, ein Sprengstoffexperte, untersuchte den Angaben zufolge zusammen mit einem einheimischen Polizisten einen Abschnitt auf einer Strasse nach Kundus. (dapd)

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