Italien: 1800 Flüchtlinge innert 24 Stunden gestrandet
Aktualisiert

Italien1800 Flüchtlinge innert 24 Stunden gestrandet

Bei Sizilien wurden 1800 Bootsflüchtlinge in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig nahm die Polizei eine Reihe von ägyptischen Menschenhändlern fest.

von
gux
Die Flüchtlingswelle an Italiens Küsten nimmt kein Ende (Archivbild).

Die Flüchtlingswelle an Italiens Küsten nimmt kein Ende (Archivbild).

Die italiensiche Küstenwache sowie Schiffe der EU-Grenzschutzeinheit Frontex brachten die 1800 Bootsflüchtlinge unweit von Sizilien in Sicherheit.

Man sei während 24 Stunden wiederholt zur Hilfe geeilt, berichteten italienische Medien heute.

Im Rahmen der Rettungsaktionen wurden unweit von Syrakus zehn Ägypter festgenommen, die des Menschenhandels beschuldigt werden. Sie sollen Dutzende von Migranten an Bord eines Fischerbootes nach Sizilien gebracht haben.

Schwierig ist auch die Lage auf der Insel Lampedusa zwischen Tunesien und Sizilien. Über 1300 Flüchtlinge befinden sich im Auffanglager der Insel, das für höchstens 350 Personen ausgelegt ist.

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